23. Januar 2013, 11:47 Uhr

Frostig bis zum Wochenende

Schneestürme und spiegelglatte Straßen: Der Winter hat Deutschland derzeit fest im Griff. Aussicht auf Besserung gibt es erst einmal nicht.

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Ein eisiger Morgen: Wie hier in Bayern sind weite Teile Deutschlands derzeit mit Schnee bedeckt©

Eistage in Deutschland: Russische Kälte bestimmt das Winterwetter bis zum Wochenende. "Von Eistagen sprechen wir, wenn die Temperaturen auch tagsüber nicht über null Grad steigen", sagte am Mittwoch die Meteorologin Dorothea Paetzold vom Deutschen Wetterdienst in Offenbach.

Besonders betroffen: die Mitte Deutschlands. Von Nordrhein-Westfalen bis nach Brandenburg muss man laut DWD bis zum Wochenende mit strengem Nachtfrost und Temperaturen von bis zu minus 13 Grad rechnen. Auch tagsüber werde es kaum wärmer als minus fünf bis minus acht Grad. "Wo die Zutaten Schneedecke und wolkenloser Himmel vorhanden sind, wird es am heftigsten."

Kräftiger Ostwind treibt die eisige Luft aus Russland voran. "Die kalte Luft ist zum Teil aber auch hausgemacht", betonte die Meteorologin. "Die Schneedecke wirkt wie ein Akku für die Kälte." Allerdings macht Paetzold Hoffnung auf ein Ende des Bibberns: "Wir haben derzeit die Talsohle erreicht." Im Westen macht sich schon am Sonntag mildere Luft breit. Mit Beginn der neuen Woche werde es ein bisschen milder.

steh/DPA
 
 
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