7. September 2012, 12:20 Uhr

Zwischen Knochen und Gehirnen

Für Biologen ist das Zoologische Museum in London eine wahre Schatzkiste. Doch auch Touristen können in der ehemaligen Lehrsammlung Spannendes entdecken. Zum Beispiel einen halbierten Schimpansenkopf.

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Das Grant Museum of Zoology in London ist das Letzte seiner Art. Das einzige noch verbliebene zoologische Museum einer Universität ist vollgestopft mit Exponaten. In den Schränken tummeln sich Skelette neben ausgestopften Tieren und eingelegten Proben. Dabei zeigt die Ausstellung gerade mal fünf Prozent der gesamten Sammlung.

1828 als Lehrbuchsammlung gegründet, beherbergt das Museum nach über 170 Jahren inzwischen rund 67.000 Proben aus dem gesamten Tierreich. Gründervater ist der britische Arzt und Biologe Robert Grant. Seine Notizen und Sammelstücke bilden die Grundlage der Ausstellung.

Nach einigen Zwischenfällen wie einem einstürzenden Dach und Überschwemmungen, zog das Museum 2011 vom Darwin- in das Rockefeller-Gebäude des University College London um. Zu den Highlights zählen unter anderem die Sammlung eingelegter Gehirne und das Skelett des Quaggas, einer ausgestorbenen Zebra-Art.

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