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Er hat in der Nachbarschaft gelebt und soll sein Opfer aus der Schule gekannt haben - die Verhaftung des mutmaßlichen Mörders der achtjährigen Michelle ist das Ergebnis der akribischen Arbeit der Ermittler. Rasterbefragungen sollen den Druck so erhöht haben, dass sich der 18-Jährige selbst bei der Polizei meldete.
Die Affäre um organisierte Kriminalität und Korruption in Sachsen zieht weitere Kreise. Innenminister Albrecht Buttolo (CDU) berief Verfassungsschutzpräsident Rainer Stock ab und versetzte ihn ins Inneministerium. Kanzleramtsminister Thomas de Maizière gerät weiter unter Druck.
Korruption, Amtsmissbrauch, Verrat von Dienstgeheimnissen und Verbindungen ins Rotlichtmilieu - was nach einem Krimi klingt, sind Vorwürfe gegen sächsische Beamte. Nun ermitteln Bundesbehörden.
Nach der Hooligan-Jagd auf Polizisten in Leipzig hat der Sächsische Fußballverband fürs kommende Wochenende alle Spiele von der Kreisklasse bis zur Landesliga abgesagt. Die Spieler von Lok Leipzig wollen auf dem Platz klare Zeichen setzen.
Der mutmaßliche Mörder der achtjährigen Michelle aus Leipzig ist gefasst. Gegen einen 18-Jährigen wurde Haftbefehl erlassen. Er war bereits am Sonntag unter dringendem Tatverdacht festgenommen worden und hat inzwischen ein Geständnis abgelegt.
Ist das der Durchbruch im Mordfall Michelle? Die Leipziger Polizei hat am Montag einen Tatverdächtigen festgenommen. Es handelt sich um einen 19-jährigen Mann aus der früheren Nachbarschaft der Familie. Die Leiche der achtjährigen Michelle war im August 2008 in einem Ententeich gefunden worden.
Nach dem Überfall von Neonazis auf einen Reisebus mit Gewerkschaftern erhärtet sich der Verdacht, dass es zwischen den Angreifern und der NPD Verbindungen geben könnte. So ermittelt der saarländische Verfassungsschutz auch gegen Kommunalwahlkandidaten der NPD, die sich in dem Bus befunden haben sollen.
Die Leiche, die in einem Leipziger Teich trieb, war mit einer Jeans, einem gelben T-Shirt, einer pinkfarbenen Jacke und weißen Turnschuhen bekleidet - genau wie die achtjährige Michelle, die seit Tagen vermisst wird. Damit scheint die Befürchtung wahr geworden zu sein, dass das kleine Mädchen tot ist.
Eine weitere Science-Fiction-Vision wird Realität: Die Polizei testet fliegende, mit Kameras ausgestattete Drohnen. Bald soll ein solcher Minihubschrauber aus der Luft sächsische Fußballstadien überwachen. Auch für Paparazzi und Privatleute werden die Drohnen erschwinglich.
Im sogenannten Hakenkreuz-Fall von Mittweida deutet sich eine Wende an: Die angeblich im November von vier Neonazis misshandelte 17-Jährige könnte sich das NS-Symbol laut Chemnitzer Staatsanwaltschaft selbst in die Haut geritzt haben. Der Fall war von Beginn an mysteriös.
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