Diashow im eleganten Rahmen

15. Dezember 2007, 14:00 Uhr

Digitalfotos eröffnen neue Möglichkeiten: Mit einem elektronischen Bilderrahmen können die Schnappschüsse aus dem letzten Urlaub perfekt in Szene gesetzt werden. Von Sönke Jahn

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Elektronische Bilderrahmen spielen Bilder und Videos auf einem LC-Display ab - billig sind sie jedoch nicht©

Praktisch jeder, der einmal einen digitalen Fotorahmen gesehen hat, sagt schnell: "Das will ich haben!" Und jetzt, kurz vor Weihnachten, sagen es viele gleich nochmal. Denn im Zeitalter der Digitalkamera überzeugt die Idee sofort: Auf einem LC-Display mit schickem Rahmen werden elektronische Fotos angezeigt - und wechseln nach einem einstellbaren Zeitintervall von selbst: Der Bilderrahmen macht Diashow. Mehr noch: Viele Geräte können dazu Musik abspielen, wenn auch meist aus sehr schepprigen Lautsprechern. Alle hier vorgestellten digitalen Bilderrahmen können sogar Videos anzeigen - vom kurzen, freundlichen Winken der Enkelkinder bis zum Urlaubsfilm.

Dennoch gibt es bei digitalen Rahmen einiges zu bedenken. Das Wichtigste: Sie sind nicht billig. Aber inzwischen sind schon für um 100 Euro vernünftige Geräte zu haben. Sie sollten bei den üblichen Bilddiagonalen von sieben bis zehn Zoll (17 bis 25 Zentimeter) mindestens eine Auflösung von 800 mal 600 Bildpunkten aufweisen. Akzeptabel sind auch 16:9-Querformate mit 800 mal 480 Pixeln - aber Kameras mit Breitformat sind noch nicht sehr verbreitet. Billigere Rahmen haben geringere Auflösungen. Ihre Bildqualität sollte mit Hilfe einer mitgebrachten Speicherkarte voller eigener Fotos im Laden geprüft werden.

Video-Anzeige noch kompliziert

Videos anzuzeigen erweist sich übrigens als kompliziert: Filme können mit unterschiedlichen Einstellungen abgespeichert werden, nicht jede führt zur ruckelfreien Wiedergabe. Leider muss man die richtigen Werte ausprobieren, die Handbücher helfen nicht weiter.

Egal, ob auf dem Kaminsims oder einem Regal: Ein High-Tech-Bilderrahmen braucht Strom - also eine Steckdose in der Nähe. Viele haben immerhin eine Timer-Funktion, die den Bildschirm etwa nachts abschaltet. Üblicherweise landen die Fotos aus der Kamera erst auf der Festplatte eines Computers. Dort sollten sie mit Hilfe einer Bildbearbeitungs-Software auf die Display-Auflösung verkleinert werden - das spart Speicherplatz und vermeidet Pausen beim Bildwechsel. Danach kopiert man die Bilder dann in der gewünschten Reihenfolge auf eine weitere Speicherkarte. Oder man verschiebt sie per USB-Kabel direkt in den Speicher, den viele Bilderrahmen haben. Noch selten (und teurer) ist die Möglichkeit, Bilder per WLAN-Funknetz vom Rechner in den Rahmen zu senden - die eleganteste Variante des digitalen Bildwechsels.

 
 
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