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Die Bespitzelung von Journalisten durch den BND wird Folgen haben, wie die Bundesregierung ankündigt. Einige Reporter versuchen derweil die Veröffentlichung des "Schäfer-Berichts" zu verhindern.
Der BND hat Journalisten bespitzelt, heute wird der Bericht darüber veröffentlicht. Der stern sprach mit Erich Schmidt-Eenboom, der zu den Opfern gehört, aber auch mit dem BND kooperierte. Schmidt-Eenboom sagt, die Politik habe den BND nicht mehr im Griff.
Schock im Mai 2006: Der Schriftsteller Ulrich Ritzel liest, dass sein Name im "Schäfer-Bericht" steht, der schildert, wie der BND Journalisten bespitzelt hat. Es stellt sich heraus, dass Ritzel verwechselt wurde - und zwar mit mir. Die Peinlichkeit war nun Thema im BND-Untersuchungsausschuss.
Moderne Fotokopierer und Drucker laden Hacker quasi zum Angriff ein. Hacker, aber auch Spione und Terroristen können moderne Geräte mit wenig Aufwand zur Überwachung nutzen. Wie einfach der Datenklau per Kopierer und Drucker ist, hat ein Praxistest gezeigt.
Die Version der versehentlichen Löschung geheimer Bundeswehrdaten stößt auf massive Zweifel, Experten verweisen auf professionelle Datenretter, die selbst schwerst beschädigte Bänder reparieren könnten. Angeblich sind auch Dateien über umstrittene MAD-Verhöre betroffen.
Christian Ströbele, Grünen-Politiker und Geheimdienstkontrolleur, will mehr Transparenz und weniger Geheimhaltung bei seiner Arbeit. Seine Vorschläge aber stoßen bei Experten auf Skepsis.
Geheimdienste schnüffeln oder halten engen Kontakt zu Folterstaaten. Sie tun Dinge, die eine Regierung so genau nicht wissen will. Aber deshalb auf die schmutzige Arbeit verzichten? Lieber nicht - selbst wenn eine Regierung noch so friedliebend ist, wie Geheimdienstkenner zu stern.de sagen.
Der BND gerät zunehmend in Erklärungsnot: Der Geheimdienst soll Journalisten bespitzelt haben - und zwar in einem bislang unbekannten Ausmaß. Ein ehemaliger Richter nennt die Aktionen "eindeutig rechtswidrig".
Angesichts jahrelanger Spitzelei des Bundesnachrichtendiensts gegen Journalisten fordern Politiker eine rasche Aufklärung. Bitteres Detail: Seit den 80er Jahren ließen sich auch Journalisten auf Kollegen ansetzen - und kassierten.
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