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EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso sieht keine Chancen mehr auf eine Einigung auf ein rechtlich bindendes internationales Klimaschutzabkommen noch in diesem Jahr.
Es ging um die Zukunft der Erde. Obwohl die Teilnehmer einen Vertrag erzielen wollten, hat es nur zu einem unverbindlichen Abkommen gereicht. Der Klimaschutz ist trotzdem nicht am Ende.
Kanada führt den Klimagipfel ad absurdum. Statt den in Durban formulierten schmalen Zielvorgaben zu folgen, steigt das zweitgrößte Land der Welt aus dem einzigen verbindlichen Klimaabkommen aus.
China will sich bei der UN-Klimakonferenz in Südafrika für eine Verlängerung des Kyoto-Protokolls einsetzen.
In der heißen Phase der Klimakonferenz wird erbittert um eine Reduktion der Treibhausgase gestritten: Bundesumweltminister Sigmar Gabriel will klare Ziele, die USA lehnen dies ab. Der UN-Klimasekretär Yvo de Boer warnt: "Wir könnten vor einer Situation stehen, in der es heißt: alles oder nichts."
Alles nur Taktik vor dem großen Auftritt? Bisher hat der Klimagipfel nichts für die Zukunft des Planeten gebracht. Nun sollen es die Regierungschefs richten. Es gibt vier Knackpunkte.
Zur Halbzeit der internationalen Klimakonferenz haben am Samstag in Kopenhagen Tausende für ein weitreichendes Abkommen zum Klimaschutz demonstriert. Dabei wurden 900 Aktivisten festgenommen, die große Mehrzahl "vorbeugend" wegen vermuteter Gewaltbereitschaft.
Nun hängt alles am US-Senat: Sollten die Senatoren Barack Obamas Emissionsgesetz weiter blockieren, droht Anfang Dezember in Kopenhagen das weltweite Klima-Abkommen zu scheitern. Und mit ihm der US-Präsident.
Obwohl sie selbst nicht vor Ort ist, hat Kanzlerin Angela Merkel die Rede von US-Präsident Barack Obama auf dem UN-Klimagipfel indirekt kritisiert. Obama hatte in New York eindringlich für mehr Klimaschutz geworben, von Seiten der USA aber keine weiteren Zugeständnisse gemacht.
Die Regierungschefs der acht wichtigsten Industrienationen debattieren drei Tage lang über das Weltgeschehen im japanischen Toyako. Das was genau erwarten die Staatschefs von dem Treffen? Lesen Sie hier die politischen Hintergründe.
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