Tipps für eine unbeschwerte Zeit

Weihnachtsgans zu Mittag, zwischendurch Lebkuchen und Marzipan als Gute-Nacht-Snack: Weihnachten ist Schlemmerzeit. Doch auch mit schlankeren Alternativen kann man die Festtage genießen.

Die Weihnachtssaison ist eröffnet und schon beginnt die Jagd. Nach passenden Geschenken, und nicht zuletzt: dem richtigen Weihnachtsbaum. mehr...

Auf Gut Kühren in Schleswig Holstein werden sie auf 100 Hektar gezüchtet, ausschließlich Nordmanntannen. Rund 50.000 verkauft Graf von Bülow in jeder Saison – Tendenz steigend.

O-Ton: Axel-Werner Graf von Bülow, Weihnachtsbaumproduzent

„Die Nordmanntanne hat Vorteile, sie ist länger haltbar. Sie piekt nicht, wie die Nobilis oder auch die Fichte, sie nadelt sehr viel später, und von daher ist es eigentlich der Trendbaum, der sich auch über die Jahre bewährt hat.“

Bis zu 29 Millionen Weihnachtsbäume werden pro Jahr in Deutschland verkauft, überwiegend aus heimischer Produktion. Mindestens sechs Jahre lang müssen sie wachsen, dann geht’s auf zum Händler – sortiert nach Güteklassen. Später liegt dann alles in den Händen des Verbrauchers. Möglichst lange draußen aufbewahren und gut wässern, rät der Fachmann.

O-Ton: Axel-Werner Graf von Bülow, Weihnachtsbaumproduzent

„Dann sollte man auch die Heizung runterdrehen, dass er nicht bei 25 Grad gebraten wird über die Tage.“

Der Trend geht übrigens zum kleinen Baum, wegen der wachsenden Zahl an Single-Haushalten. Anders als mancher Vermieter will die Tannebaum–Lobby daraus aber keinen Profit schlagen. Schließlich ist er auch ein Kulturgut - der Weihnachtsbaum.

O-Ton: Axel-Werner Graf von Bülow, Weihnachtsbaumproduzent

„Wir wollen also jedem Verbraucher die Möglichkeit geben einen Baum zu kriegen, der bezahlbar ist. Auch wenn er dann vielleicht ein bisschen kleiner ist, um mehr Geld für Strom und Heizöl zu haben.“

Oder auch, um ihn ein zweites Mal zu kaufen. Denn nach dem Fest wird der Baum geschreddert und zu Kompost, Tierfutter oder Holzpellets. Dann heizt er ökologisch korrekt die gute Stube. Schließen