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14. Oktober 2011, 08:58 Uhr

Landwirtschaftlich genutzte Fläche schrumpft

Die landwirtschaftlich genutzte Fläche in Deutschland wird immer kleiner. Auch die Getreideernte lief in diesem Jahr schlecht. Gute Ergebnisse gibt es dagegen bei Kartoffeln.

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Ein Traktor fährt über ein abgeerntetes Feld bei Gleichen (LandkreisGöttingen). Das Wetter in diesem Jahr war schlecht fürs Getreide, aber gut für Kartoffeln© Stefan Rampfel/DPA

Die landwirtschaftlich genutzte Fläche in Deutschland hat in den vergangenen Jahren leicht abgenommen. Dieses Jahr nutzen Landwirte 16,8 Millionen Hektar, das waren 47 Prozent der Gesamtfläche Deutschlands, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. 1995 waren es demnach noch 17,3 Millionen Hektar, das waren drei Prozent mehr als heute. Den größten Teil der landwirtschaftlich genutzten Fläche macht demnach Ackerland aus: 11,9 Millionen Hektar werden 2011 dazu genutzt, womit die Fläche seit 1995 nahezu gleich geblieben ist. An zweiter Stelle steht laut Statistischem Bundesamt so genanntes Dauergrünland (2011: 4,6 Millionen Hektar, 1995: 5,3 Millionen Hektar), das beispielsweise als Weide genutzt werden kann.

Desweiteren berichtete das Statistische Bundesamt, dass das Wetter in diesem Jahr schlecht fürs Getreide, aber gut für Kartoffeln war. Die Getreideernte wird voraussichtlich bei rund 37 Millionen Tonnen liegen, das sind 2,8 Millionen Tonnen weniger als im vergangenen Jahr. Das Wetter sei entweder zu heiß und zu trocken oder zu nass gewesen, erläuterte ein Experte.

Kartoffeln dagegen wuchsen besonders gut: Voraussichtlich werde die Ernte rund 11,9 Millionen Tonnen betragen, 1,8 Millionen Tonnen mehr als 2010. Der Regen im Sommer habe die Knollen besonders groß werden lassen.

kave/AFP/DPA
 
 
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