Entschuldigung nach Rausschmiss Disney soll mit Johnny Depp über die Rückkehr von Captain Jack Sparrow verhandeln

Johnny Depp könnte als Captain Jack Sparrow in der Filmreihe "Fluch der Karibik" zurückkehren.
© Disney Enterprises/Peter Mountain
Nachdem Johnny Depp seine ikonische Rolle als schusseliger Pirat in der Filmreihe "Fluch der Karibik" 2018 verloren hatte, soll Disney nun erneut mit dem Schauspieler für einen Neuanfang in Kontakt getreten sein.

"Ich hoffe, das haben alle gesehen. Das mach ich nämlich nicht nochmal!", sagte Captain Jack Sparrow alias Johnny Depp in einem Film der Reihe "Fluch der Karibik". Doch aktuell sieht es so aus, als würde er diesen Satz so nicht wiederholen wollen. Eine Quelle aus der Filmbranche meldete sich mit überraschenden Neuigkeiten bei dem Pop-Kultur-Magazin "Poptopic" und behauptet, dass eine Wiederkehr von Depp zu Disney sehr wahrscheinlich ist. 

2018 verlor Johnny Depp seine Paraderolle, den Piraten Jack Sparrow, nachdem seine Ex-Frau Amber Heard in einem Interview angedeutet hatte, dass Depp sie geschlagen habe. Daraufhin zog Disney Konsequenzen und Depp war seine Rolle los. Die Rolle des Jack Sparrow formte Johnny Depp mit seinem eigenen Feingefühl und schauspielerischen Talent vom ersten Film an. Das Schusselige, die speziellen Macken und selbst der Look des Piraten wurde von Depp geschaffen. Er kreierte trotz Drehbuch seinen ganz eigenen Piraten und dieser erlangte über die Jahre Kultstatus. 

Vergrößern

Zu Kreuze kriechen: Geschenkkorb und Entschuldigungsbrief für den Lieblingspiraten

In den letzten Monaten führte Depp einen Prozess gegen seine Ex-Frau Amber Heard wegen Verleumdung. Er wollte seinen Ruf wieder reinwaschen. Er gewann den Prozess und Heard wurde mit 10,35 Millionen Dollar Schmerzensgeld der Verleumdung an dem berühmten Schauspieler schuldig gesprochen. Noch im Prozess sagte Depp jedoch, dass er nie wieder als Captain Jack Sparrow zurückkehren wolle. Der Anwalt seiner Ex-Frau fragte vor Gericht: "Tatsache ist, Herr Depp, wenn Disney mit 300 Millionen US-Dollar und einer Million Alpakas zu Ihnen käme, würde Sie nichts auf der Welt dazu bringen, für einen 'Fluch der Karibik'-Film mit Disney zurückzukehren? Richtig?" Die Antwort des Schauspielers lautete: "Das ist richtig, Herr Rottenborn". Laut der Quelle scheint sich diese Einstellung langsam aufzuweichen. 

Disney soll Johnny Depp 301 Millionen Dollar bieten

Doch anscheinend verfolgte auch Disney den Prozess und trat erneut in Verhandlungen mit Johnny Depp. "Ich weiß, dass das Unternehmen ihm einen Geschenkkorb mit einem sehr herzlichen Entschuldigungsbrief geschickt hat, aber ich bin mir nicht sicher, wie Depp es aufgenommen hat. Aber was ich Ihnen sagen kann, ist, dass das Studio bereits einen Entwurf für einen Film über Jack Sparrow verfasst hat – also sind sie sehr zuversichtlich, dass Johnny ihnen vergeben und als seine ikonische Figur zurückkehren wird", so die Quelle.

Es soll bei den Verhandlungen nun um eine Summe von 301 Millionen Dollar gehen, schließlich waren Depp ja 300 Millionen im Prozess nicht genug, auf die Alpakas scheint der Filmriese zu verzichten. Jedoch ist diese große Summe nicht nur für einen weiteren sechsten Teil der "Fluch der Karibik"-Reihe gedacht, sondern auch für das Mitwirken an einer zusätzlichen Spin-off Serie für den Streaming-Dienst Disney+. Die Produzenten sollen eine eigene Serie über die Vergangenheit des Kult-Piraten Sparrow planen. 

Doch damit nicht genug, zusätzlich zu diesem Angebot bietet Disney laut des Insiders eine "beachtliche Spende" an, die Depp einer Wohltätigkeitsorganisation seiner Wahl zukommen lassen dürfte, wenn der Deal zustande käme. Eine schlaue Taktik, die den 59-Jährigen so auch moralisch etwas in die Zange nimmt, zu der Rolle seines Lebens zurückzukehren. 

Quellen: Poptonic, Daily MailExpress

ckl

Mehr zum Thema



Newsticker