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Lebensversicherung: Ein Spar-Klassiker, der es in sich hat

Lohnen sich Lebensversicherungen bei niedrigen Zinsen noch als Geldanlage? Aber ja: Fondsgebundene Policen bieten Renditechancen plus Sicherheit. Hier die wichtigsten Fragen und Antworten dazu.

Sorgenfreier in die Zukunft blicken

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Sind Lebensversicherungen ein Auslaufmodell?

Keinesfalls. Im Schnitt hatte Ende 2016 jeder Einwohner Deutschlands mindestens einen Vertrag mit einer Lebensversicherung, einer Pensionskasse oder einem Pensionsfonds. Das waren insgesamt 89,3 Mio. Verträge, so der Branchenverband GDV. Im selben Jahr zahlten die Lebensversicherer Tag für Tag über 244 Mio. Euro an ihre Kunden aus. Versicherungen bleiben also wichtige Bausteine der Altersvorsorge.

Aber lohnen sich Versicherungen überhaupt noch?

Eine klassische Lebens- oder Rentenversicherung erbringt heute nur noch einen Zins von 0,9 Prozent. Der Grund dafür: Lebensversicherer legen Ihr Geld am Kapitalmarkt an, dürfen aber keine großen Risiken eingehen. Sie leiden also genau wie private Anleger unter niedrigen Zinsen. Besser sieht es dagegen aus, wenn Sie die Überschussbeteiligung einrechnen, die jährlich neu festgelegt wird: Dann steigt die laufende Verzinsung 2017 in der Regel auf mehr als 2 Prozent. Falls Sie wenige Risiken eingehen wollen, kann das immer noch interessant sein.

Was tun, wenn ich eine höhere Rendite wünsche?

Dann sollten Sie über Alternativen nachdenken, etwa über fondsgebundene Policen mit flexibel abgestuften Sicherheiten. Sie erlauben es Ihnen, genau die Renditechancen und Risiken zu bestimmen, die Sie wünschen.

Wie funktionieren fondsgebundene Policen?

Der Versicherer investiert dabei einen Teil Ihrer Beiträge in Fonds oder gemanagte Depots. Das heißt: Sie gehen ein etwas höheres Risiko ein, können aber auch höhere Renditen erzielen. Wie hoch Ihr Sicherheitsnetz hängen soll, bestimmen Sie selbst. Beispielsweise bleiben bei einer Rentenversicherung mit einem Kapitalschutz von 75 Prozent zum Laufzeitende drei Viertel Ihres eingezahlten Kapitals erhalten.

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Wer legt fest, in welche Fonds investiert wird?

Auch das liegt ganz bei Ihnen. Sie können die Auswahl einem professionellen Depotmanager überlassen, aber auch selbst bestimmen, welche Fonds für Sie infrage kommen. Das lässt Ihnen viel Flexibilität. Denn Sie können die Fondszusammenstellung meist noch während der Laufzeit verändern.

Was passiert mit dem Kapital, das nicht in Fonds wandert?

Dieser Teil wird im Sicherungsvermögen des Anbieters angelegt, ganz ähnlich wie bei klassischen Lebensversicherungen: zu niedrigen Zinsen, aber sicher. Um Ihr Kapital wie vereinbart weitgehend zu schützen, fließt Geld automatisch von der Fondsanlage in die Sicherungskomponente, sobald die Börsenkurse fallen.

Sind Fondspolicen auch steuerlich interessant?

Ja, denn während der Laufzeit zahlen Sie keine Abgeltungssteuer. So können Sie zudem stärker am Zinseszinseffekt teilhaben. Im Ruhestand gelten dann die klassischen Vorteile einer Lebens- oder Rentenversicherung: Stimmen die gesetzlichen Voraussetzungen, müssen Sie den Ertrag bei einer einmaligen Kapitalauszahlung nur zur Hälfte versteuern. Entscheiden Sie sich für die Auszahlung als lebenslange Rente, liegt der Steuersatz noch niedriger. Bei einem Rentenbeginn mit 65 Jahren beispielsweise sind volle 82 Prozent der Auszahlung steuerfrei.

Ein letzter Tipp: Wer früher spart, lebt später besser. Legen Sie Ihr Geld möglichst früh und langfristig an. Ein erster Schritt kann der kostenlose FinanzCheck der Deutschen Bank sein. Analysieren Sie Ihre finanzielle Situation ganz einfach online und Sie erhalten einen individuellen Finanzfahrplan. Damit können Sie Vorsorgelücken auf einen Blick erkennen und erhalten gleich passende Lösungsvorschläge.

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