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Elektromobilität Fusion aus Bulli und Rennwagen? Porsche präsentiert neue Bilder zu möglichem Elektrobus

Porsches "Race Service" in der Außenansicht
Der "Race Service" von Porsche hat keine Außenfenster, sondern lediglich ein großes Sonnendach und eine freiliegende Heckscheibe
© Porsche
Unter dem Namen "Race Service" hat Porsche seine Pläne für einen möglichen neuen Elektrobus vorgestellt. Der Transporter besticht durch futuristisches Design und eine innovative Innenausstattung.

Bereits vor drei Jahren stellte der deutsche Sportwagenhersteller Porsche eine Studie für einen elektrischen Kleinbus vor. Nun geht das Stuttgarter Unternehmen einen Schritt weiter und veröffentlicht erstmals Bilder und Pläne vom geplanten "Race Service". Damit kommt Porsche seiner Vision eines elektrischen Sportvans nach Vorbild des VW-Renndienst Transporters immer näher.

Porsche geht mit Renndienst neue Wege

Die Porsche-Vision "Race Service" beinhaltet einige für das Unternehmen sehr untypische Eigenschaften, wie beispielsweise ein familienfreundliches Design mit Platz für bis zu sechs Personen. Dessen ungeachtet lässt sich der Transporter dank seiner charakteristischen Rundungen sofort als Porsche erkennen.

Der Elektrobus besitzt ein weißes Hartmodell mit einer auffälligen blauen Zierleiste. Untypischerweise gibt es keine Fenster für die Passagiere. Stattdessen gelang Licht über ein großes Sonnendach und das Heckfenster in den Innenraum. Die Scheinwerfer sind x-förmig und an den Außenspiegeln befinden sich Kameras.

Elektrobus verwandelt sich zu Wohnraum

Auch im Innenraum erinnert wenig an die klassischen Porsche-Modelle. Der Elektrobus besitzt einen zentralen Loungesessel ohne zusätzlichen Beifahrersitz. Die etwas versetzt angeordneten Sitze in der zweite Reihe erhalten durch ihre Anordnung trotzdem eine freie Sicht auf die Straße. Darüber hinaus verfügen beide Sitze über einen eigenen Bildschirm am Armaturenbrett. Neben den Bildschirmen behalten aber auch haptische Knöpfe ihre Daseinsberechtigung. Zwar ist der Elektrobus ein Vorstoß in Richtung autonomes Fahren, allerdings will der Sportwagenbauer seinen Besitzern weiterhin ein echtes Fahrgefühl bieten.

Innenraum des Porsche "Race Service"
Der Fahrersitz im "Race Service" ist zentral angeordnet. Trotz der Möglichkeit des autonomen Fahrens soll so der Fahrspaß für den Sporttransporter gewährleistet werden. 
© Porsche

Im hinteren Teil des Wagens lädt eine durchgängige Bank zum Transport von bis zu drei weiteren Insassen ein. Die Kopflehnen sind freischwebend und geben einen ungehinderten Blick durch die Heckscheibe frei. Alle drei fest installierten Sitze lassen sich um 180 Grad drehen, sodass in der Mitte des Wagens eine Art Wohnraum entsteht.

Entwickler wollen junges Publikum begeistern

Mit dem innovativen Innenraum wollen die Entwickler insbesondere ein jüngeres Publikum ansprechen. Den nachkommenden Generationen gehe es nämlich nicht nur um die Ästhetik eines Wagens, sondern vielmehr darum, welche Möglichkeiten geboten werden, so Ivo van Hulten. Gemeinsam mit den Designchefs Michael Mauer und Markus Auerbach hat der Niederländer den "Race Service" konstruiert. Der Elektrobus ist eine von 15 bislang geheimen Designstudien, die nun der Öffentlichkeit präsentiert wurde.

Bisher hat Porsche den Elektrobus nur als Idee vorgestellt, allerdings lassen die Ähnlichkeiten zum bereits bestätigten ID.Buzz von VW darauf schließen, dass auch das Stuttgarter Unternehmen in Sachen vollelektrisches und autonomes Fahren ernst machen will.

Porsche Taycan

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Quellen:Porsche, EFahrer


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