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Airstream Basecamp X: Dieser Wohnwagen hält in jedem Gelände durch

Der Basecamp von Airstream ist robust und geländegängig und bietet den Komfort eines bequemen Wohnwagens. Nun kommt das X-Modell, es wurde speziell für Offroad-Pisten optimiert.

Abenteuer wie beim Trekking - nur mit Wohnwagen.

Abenteuer wie beim Trekking - nur mit Wohnwagen.

Hersteller

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Airstream ist weltweit der legendärste Hersteller von Wohnwagen. Die Modelle der US-Firma fallen durch ihre glänzende Haut aus Aluminium schon von Weitem auf. Normale Wohnwagen tragen den abfälligen Spottnamen "Yoghurtbecher" wegen ihrer Kunststoffschale, das vernietete Aluminium eines Airstreams erinnert dagegen nicht von ungefähr an den Flugzeugbau.  Zudem sind sie Design-Dinosaurier, die immer noch stolz die Form der Stromlinien-Moderne zur Schau tragen.

Die meisten Airstreams sind allerdings Land-Jachten. So groß, dass man mit allem Komfort darin leben kann. Es kann aber schwierig werden, sie abseits großer und gerader Straßen zu bewegen. Kein Wunder – bei Kabinenlängen von neun Metern ohne Deichsel wird so ein Gespann schnell 15 bis 16 Meter lang.

Für das junge Publikum

Der Airstream Basecamp ist der gelungene Versuch der Traditionsfirma jüngere und abenteuerlustigere Kunden zu gewinnen. Für europäische Verhältnisse ist der Basecamp allerdings mit etwa 490 Zentimetern Länge immer noch ausgewachsen. Mit einem Gewicht knapp über einer Tonne kann er auch von den meisten Wagen gezogen werden. Eine ausgewachsene Land-Jacht der Firma kann hingegen nur an die Kupplung von einem sehr großen Pick-up gehängt werden. Auch ein Grund, warum man diese Giganten in Europa nur selten sieht.

Mit einem Preis ab 35.000 US-Dollar ist der kleine Gelände-Wohnwagen alles andere als billig, aber im Vergleich zu den anderen Modellen der Firma durchaus erschwinglich.

Kleinere und möglichst geländegängige Wohnwagen sind derzeit ein großer Trend in den USA. Sie holen eine Generation ab, die aus ihrer Jugend und Studentenzeit Trekking und Camping in der Wildnis gewohnt ist, und sich nun die Luxus-Variante des Abenteuer-Urlaubs leisten können.

Der Jeep unter den Wohnwagen

2016 wurde der Basecamp vorgestellt - mit einer speziellen X-Version will Airstream nun die Wünsche der Offroad-Fans noch besser erfüllen. Die Besonderheit des Basecamp war von Anfang an die Robustheit der Konstruktion und seine Geländegängigkeit. In der X-Version wird die Bodenfreiheit noch einmal um drei Zoll (7,62 Zentimeter) erhöht. Dazu ist der Anhänger mit Geländereifen ausgestattet und wird von einer Frontblende aus Edelstahl vor Steinschlag geschützt. 

Zusätzlich zur erhöhten Bodenfreiheit wurde der Boden an den Rändern abgeschrägt, damit man besonders steile Böschungswinkel befahren kann, ohne aufzusetzen. "Unser Basecamp X ermutigt Sie zu größeren Abenteuern", sagte Bob Wheeler, Präsident von Airstream, bei der Präsentation stolz. "Sie können selbstbewusst auf rauen Straßen und bei schlechtem Wetter fahren. Der höhere Böschungswinkel und das aerodynamische Design eröffnen Ihnen eine neue Welt."

In der X-Version kostet der Basecamp fast 40.000 Dollar. Durch die schlankere Formgebung geht es im Anhänger allerdings enger zu als in europäischen Wohnwagen gleicher Länge. Dennoch bietet der Anhänger viel Stauraum. Der Loungebereich lässt durch ein modulares Bett leicht in einen Schlafraum verwandeln, die große Heckklappe erleichtert das Aufladen von sperrigem Gepäck.

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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.