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SUV: Alfa Romeo Stelvio - Sport-SUV mit kleinen Fehlern

In der Flut von SUVs fällt der Alfa Romeo Stelvio einfach auf. Dem Bello aus Italien fliegen alle Herzen zu. Doch kann er auch mit Audi Q5 oder einem Porsche Macan mithalten?

Der Zweilitermotor lässt sich etwas Zeit mit dem Antritt

Der Zweilitermotor lässt sich etwas Zeit mit dem Antritt

Ohne SUV im Angebot geht heute gar nichts mehr. Also brachte auch Alfa Romeo den Stelvio auf den Markt. Und es erging ihm wie vielen Modellen von Alfa: Dem sportlichen Cross-over fliegen die Herzen zu – doch zum Kauf reicht es im Norden dann doch nicht.

Zeit für eine Revision: Schönheit geht bei dem Latin Lover im Zweifel vor der Funktion – außen blitzt es. Die "Bella Maccina" lockt mit dem berühmten Alfa-Dreieck "Scudetto" im Grill - umgeben von den schmalen Scheinwerfern und großen Luftöffnungen. Doch im Inneren muss man vor allem mit der kleinen Sichtluke nach hinten kämpfen, die auch noch von den Fond-Kopfstützen zugestellt wird. Ohne Parksensoren und Rückfahrkamera geht nichts. Das Platzangebot der hinteren Reihe ist passabel, für großgewachsene Passagiere aber nicht die erste Wahl. Beim Beladen zeigt sich der Nachteil eines verjüngten Hecks, dafür kann sich das Kofferraumvolumen mit 525 bis 1.600 Litern sehen lassen.

Im Paket kosten Parksensoren vorne, Rückfahrkamera und Fernlichtassistenten immerhin 800 Euro. Voll-LED-Scheinwerfer sind immer noch nicht im Angebot. Im Norden empfiehlt sich das Winterpaket zu 650 Euro – dann gibt es eine Lenkradheizung, Sitzheizung vorne und die beheizbaren Scheibenwaschdüsen.

Flotte Maschine 

Der Allradantrieb bewegt den Stelvio schnell und souverän – wenn er auch nicht ganz das Niveau eines Porsche Macan erreicht. Die Lenkung ist - wie von Alfa gewohnt - sportlich direkt. Nicht von ungefähr ist der Stelvio nach dem Alpenpass Stilfser Joch benannt. Auch der SUV löst das Alfa-Motto von berauschendem Äußeren und exzellenter Fahrdynamik ein. Mit der Topmotorisierung gilt der Alfa als schnellster SUV auf der Nordschleife des Nürburgrings, doch auch mit "nur" 280 PS kann sich niemand über fehlende Leistung beschweren. Mit der Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h und einer Sprintzeit von 5,7 Sekunden muss sich der Q4 2.0 Turbo nicht verstecken. Leider ist der Klang des aufgeladenen Vierzylinder-Benziners durchaus lausig. Die Achtgangautomatik leistet das Mögliche, doch bleibt das Turboloch spürbar.

Kein Schnäppchen

Der genormte Verbrauch des Alfa Romeo Stelvio liegt bei acht Liter pro 100 Kilometer. Das ist kein Sparwunder, doch für einen 1735 Kilogramm schweren SUV zu erwarten. In der Praxis zeigte der Bordcomputer dann 11,9 Liter auf hundert Kilometer an. Das ist deutlich zu viel.

Der Preis von mindestens 51.500 Euro liegt unterhalb des Niveaus von Audi Q5 und Porsche Macan. Doch ein Schnäppchen ist der Stelvio damit noch lange nicht – um gegen die einheimischen Platzhirsche anzukommen, reicht die wunderbare Optik allein nicht. Die Leistungsvariante Alfa Romeo Stelvio Quadrifoglio ist ein reinrassiger Sportwagen im SUV-Gewand – sie kostet dann auch 90.000 Euro.

Kra mit Pressinfom und MID

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.