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Audi bietet S-Modelle in den USA als Benziner: Selbst-Zünder

In Europa sind die meisten S-Modelle von Audi nur noch mit bärenstarken Dieseltriebwerken zu bekommen. Wer heutzutage einen S4, S6 oder S7 als Benziner bewegen will, muss in die USA fliegen.

Audi S7 USA

Audi S7 USA

Die wohl perfekte Antriebswahl eines aktuellen Audi A4 ist der S4. Der wird von einem bulligen Dreiliter-Commonraildiesel angetrieben, der nicht nur 255 kW / 347 PS, sondern auch 700 Nm leistet und selbst bei schnellem Autobahntempo einen sparsamen Verbrauch offeriert. Wer sich im Motorenportfolio von A5, A6, A7 oder den Q7-Modellen Q7 und Q8 umsieht, wird das kaum anders sehen. Die perfekte Mischung aus Antrieb, Fahrleistungen, Verbrauch und Alltagsnutzen bieten durchweg die S-Modelle. In Europa werden die S-Modelle von Audi abgesehen vom 571 PS starken Kraftprotz des S8 ausschließlich von Dieselmotoren angetrieben.

Selbst-Zünder
Audi S7 USA

Audi S7 USA

Bisher waren die meisten S-Modelle in Europa Benziner und nur die sehr beliebten Power-SUV von SQ5 und SQ7 waren mit kraftvollen Selbstzündern unter der Haube unterwegs. Audi ging einen mutigen Weg, als man vor Jahren darauf setzte, dass die Dieselkriese weit genug hinten in den Köpfen seiner Fans angelangt sei. Und man wusste um die eigene Motorenkompetenz und die Stärke seiner Powerdiesel, deren Kombination aus Sportlichkeit und Effizienz von einem Benziner nur schwer zu schlagen ist. In den USA sieht die Sache etwas anders aus, denn hier fassen die deutschen Autohersteller das Thema Diesel bisher noch nicht wieder an. Obschon der Dieselskandal in den USA nahezu vollends aus den Köpfen potenzieller Kunden verschwunden ist, bieten Marken wie Volkswagen, Audi, Mercedes oder BMW aktuell keine Diesel an. Die amerikanische Konkurrenz geht zumindest bei den großen Pick Ups einen anderen Weg und kommt bei General Motors, Nissan oder Ford zunehmend auf den Dieselgeschmack aus sparsamen Verbräuchen, gigantischen Reichweiten und bulligen Drehmomenten. Ähnlich sieht es bei Land Rover und Mazda aus, die ihre großen SUV mittlerweile wieder mit Dieselantrieben offerieren.

Jetzt gibt es aber doch den ein oder anderen Fan eines Audi S-Modells, der gerne einen Benziner fahren würde wollen. Ideal für den 2,9 Liter großen Turbomotor, der Modelle wie Audi S6 / S7 antreibt, stattliche 326 kW / 444 PS und ein maximales Drehmoment von 600 Nm leistet. Eine Verbrauchsersparnis von über 20 Prozent und ein betont bulliger V6-Sound soll dafür sorgen, dass die Fans der sportlichen Familienmodelle die V8-Triebwerke ihrer Vorgänger nicht allzu vermissen. Allradantrieb und 250 km/h Höchstgeschwindigkeit sind dabei identisch mit den europäischen Dieselbrüdern. Aus dem Stand beschleunigt der Audi S6 dabei in rund 4,5 Sekunden auf Tempo 100 km/h.

Rollentausch: Pick-up reißt Abschleppwagen in die Luft – doch dann schlägt das Karma zu

Wie bei seinen europäischen Schwestermodellen wird der Motor weitgehend seiner Anfahrschwäche bzw. des Turbolochs beraubt, weil ein kleiner Elektromotor als Verdichter fungiert. Der sorgt mit einer Maximaldrehzahl von gigantischen 70.000 U/min dafür, dass Audi S6 / S7 bereits aus niederen Drehzahlen bullig antreten, indem schneller als gewohnt der Ladedruck im Turbolader aufgebaut wird. Möglich wird das durch ein 48-Volt-Bordnetz, das an eine 9,6-Ah-Lithium-Ionen-Batterie im Heck des Fahrzeugs gekoppelt ist. Von dort liefert das Akkupaket die Energie des Elektromotors, um die Turbine zu beschleunigen, die sich stromabwärts der Turbolader befindet. Die verschiedenen Komponenten bringen zwar zehn Kilogramm Mehrgewicht ins Fahrzeug, reduzieren die Reaktionszeit beim kraftvollen Antritt jedoch auf weniger als 250 Millisekunden.

So viel Sportlichkeit hat leider auch in den USA ihren Preis. Der Audi S6 startet mit einer allerdings sehr guten Ausstattung bei 73.900 Dollar, während man für den identisch motorisierten Audi S7 10.000 Dollar mehr bezahlen muss. Und wer weiß - vielleicht finden die S-Modelle mit Benziner beizeiten auch noch ihren Weg nach Europa. Für alle, die partout keinen Diesel wollen.

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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?