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Das kleinste Elektroauto der Welt: Das Nano-Mobil

Der kleinste Stromer der Welt ist nur wenige tausend Millimeter groß. Dennoch funktioniert der E-Allradantrieb.

Elektromobile wie der Smart fortwo electric drive und der Renault Twizy Z.E. gelten als die Minimalisten unter den Elektromobilen. Aber gegen das Gefährt mit Allradantrieb, das lediglich vier mal zwei Millionstel Millimeter misst, sind die beiden kleinen Stromer wahre Giganten. Das mikroskopisch kleine E-Mobil hat ein Chassis aus einem länglichen organischen Molekül, an das vier weitere Moleküle gekoppelt sind. So dass der Grundriss des Gefährts in etwa dem Buchstaben "H" entspricht.

So weit, so gut. So schaut ja ein konventionelles Auto auch aus. Doch, wie fährt dieses Konstrukt eigentlich? Die beiden quer verlaufenden Molekül-Achsen fungieren als Räder und Antrieb gleichermaßen, sind also sozusagen ein Radnabenmotor. Die Energie für die Antriebseinheit kommt vom Elektronenmikroskop. Sobald sich die Spitze eines Rastertunnelmikroskops dem Gebilde nähert, "springen" die Elektronen von dem Fühler zu den "Rädern", die dann zu rotieren beginnen.

Damit diese Bewegung initiiert wird, ist ein Stromimpuls von 0,5 Volt nötig. Durch diese Energiezufuhr setzt sich ein Prozess in Gang, währenddessen sich Kohlenstoffmoleküle aufsprengen und immer wieder neu bilden. Das Resultat ist eben eine Bewegung des Molekülverbundes um die eigene Achse. Pro Stromimpuls bewegt sich das Vehikel rund 0,7 Nanometer (ein Nanometer ist ein Milliardstelmeter) weit. Nach zehn solcher Tank-Schüsse schafft das Mini-Allradauto immerhin sechs Nanometer.

Damit war für die Forscher aus Zürich und der Universität Groningen in den Niederlanden der Beweis erbracht, dass sich das Vehikel meistens in eine Richtung bewegt. Allerdings kommt es schon einmal vor, dass der Allradantrieb nicht richtig funktioniert und nicht alle Räder in eine Richtung drehen. Das erklärt die Differenz von einem Nano-Meter. Damit das kleinste E-Auto der Welt überhaupt funktionieren kann, sind eine Temperatur von minus 266 Grad, ein Vakuum und eine möglichst glatte Kupferoberfläche nötig.

Press-Inform / pressinform
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.