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Concept-Studie: Seid nett miteinander! Der Audi AI:ME will Fußgänger mit Lichtsignalen ansprechen

Auch in der Stadt der Zukunft werden wir noch Auto fahren. Das hofft Audi zumindest. Klein, autonom und sehr behaglich soll uns der AI:ME durch die City kutschieren.

Audi AI:ME Concept 2019 - gegenläufig öffnen Türen

Audi AI:ME Concept 2019 - gegenläufig öffnen Türen

Die Menschheit zieht es weltweit in die Städte. In vielen Ländern wird sich die Fläche leeren, die Städte werden zu gigantischen Konglomeraten heranwachsen. Doch welche Rolle wird das Auto spielen? Gibt es in 15 Jahren nur noch Elektroautos? Fahren sie womöglich nur noch vollautonom und verzichten selbst auf ein Lenkrad? Mit der in China gezeigten Studie AI:ME will Audi eine Antwort auf diese Fragen geben.

Optisch fällt der Falz auf Schulterhöhe in den Blick. Die drei Seitenfenster werden in der Mitte geteilt. Öffnen lässt sich nur das untere Segment. Neben der Aufgabe als Blickfänger haben die Knick-Fenster eine praktische Funktion. Sie sorgen für eine behagliche Schulterfreiheit auch angesichts der kleinen Größe des Wagens. Im Inneren geht es – so wie bei vielen Zukunftsstudien – betont wohnlich zu. Wenn man nicht mehr selbst fahren muss, muss der Aufenthalt besonders attraktiv sein – denn die Freude am Fahrspaß wird es dann nicht mehr geben. Die Innenräume verwandeln sich in eine Loungezone.

Mehr Lounge als Fahrspaß

Vorne gibt es zwei bequeme Einzelsitze und unter der flachen Windschutzscheibe liegt ein Bildschirmband, welches sich per Augenkontakt bedienen lässt. Die Bedienflächen im Armaturenbrett sind denkbar klein, sei werden meist nicht benötigt. Auf Wunsch fährt jedoch ein Lenkrad heraus, sodass der Fahrer auch gelegentlich selbst zum Lenker greifen kann. Die Konzeptstudie gilt als autonom nach der Stufe vier. Das heißt, sie kann im Straßenverkehr größtenteils, aber eben nicht immer selbstständig agieren. Übernimmt der Computer, verschwinden die Pedale – dann darf der Fahrer seine Füße auf einer Art Schemel ausstrecken. Im Fond gibt es eine loungige Sitzbank für zwei Personen. Typisch für Messefahrzeuge sind die gegenläufig öffnenden Türen, die einen wunderbaren Blick in den Innenraum erlauben. Für die Präsenz auf dem Messestand wurden sogar echte Ranken in der Armaturentafel gepflanzt.

Der Elektromotor leistet 170 PS, das Akkupaket von 65 kWh sitzt im Unterboden. Gedacht ist der AI:ME für die Innenstadt. Spitzengeschwindigkeiten und extreme Reichweite spielen keine Rolle. Nach außen fährt Audi eine Menge Bling-Bling auf, zusätzliche Lichtmodule über den Scheinwerfern sollen mit Fußgängern oder Radfahrern kommunizieren. Unklar bleibt, wie das Auto die Signale der Fußgänger verarbeiten soll, damit die Kommunikation nicht allzu einseitig wird.

Kra mit Pressinform
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.