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Druck auf klassische Formate wird größer denn je: Neue Wege statt alter Formate

Bereits im vergangenen Jahr hatten es die internationalen Automessen schwerer denn je. Und die schlechten Nachrichten gehen in diesem Jahr weiter. Die Zukunft der Messen scheint ungewisser denn je.

Genfer Salon 2019

Genfer Salon 2019

Das Autojahr 2020 hatte noch nicht einmal richtig begonnen, das zogen die großen Autohersteller bei den nächsten großen Motorshows den Stecker. Mercedes verabschiedete sich von der New York Autoshow im April und der Los Angeles Autoshow im November. Bei der North American International Autoshow, die im Jahre 2020 erstmals vom ungeliebten Winter in Detroit in den Juni wechselt, wird Daimler ebenfalls nicht vertreten sein. Nicht anders sieht es bei Audi und BMW aus. Die beiden mächtigen Premiumhersteller aus Bayern werden weder in New York noch in Detroit ihre neuen Produkte ausstellen. Doch damit nicht genug. Auch auf der größten europäischen Automesse des Jahres, die im Oktober in Paris stattfindet, werden viele der wichtigsten Autohersteller fehlen. BMW, Volkswagen und Mercedes lassen diese aus der Zentrale aus; derzeit kämpfen noch nationale Vertriebsorganisationen darum, dass Marken wie Audi oder Porsche an der Seine in kleinem Umfang vertreten sein werden. Wer den Pariser Salon bei seiner vergangenen Auflage im Herbst 2018 sah, wird verstehen, wieso man dieser Messe guten Gewissens fernbleiben kann. Die meisten Hallen waren automobile Trauerspiele, in denen sich Neuheiten kaum stil- und imagegerecht in Szene setzen kann.

Neue Wege statt alter Formate
Genfer Salon 2019

Genfer Salon 2019

Nach der bitteren IAA im vergangenen Herbst mit ihren gigantischen Besucherrückgängen schnallen viele Autohersteller den Gürtel in den Jahren 2020 / 2021 nochmals enger. Das bekommt unter anderem auch der Genfer Salon Anfang März zu spüren. Jaguar Land Rover oder Ford sind nicht die einzigen, die das Messezentrum Palexpo in diesem Jahr erneut nicht besuchen. Jüngst teilte auch PSA mit, dass die eigenen Marken Opel, Peugeot und Citroen nicht auf dem Genfer Salon 2020 ausstellen werden. Die Probleme der großen Automessen werden von Jahr zu Jahr immer größer. Die Ausstellungsflächen sind teurer denn je, der Kostenaufwand für Planung, Messebau und Personal gigantisch. Dabei lässt sich der Erfolg der ausgestellten Produkte nur schwer in Imagegewinn und Verkäufen berechnen. In den Vorstandsetagen hat zudem längst eine neue Generation von Topmanagern das Sagen, die die millionenschweren Ausgaben nicht einfach ohne kritisches Hinterfragen durchnicken. Zudem gelingt es mit den Messen speziell in Europa kaum, ein neues, jüngeres Publikum anzulocken. Das sieht in Asien anders aus und so sind speziell die chinesischen Messen in Shanghai, Peking oder Guangzhou bestens besucht. Hier geht es noch um Imagebildung und anstehende Verkäufe von potenziellen Erstkunden. Auch in Korea oder Indien lohnt sich noch das Invest in traditionelle Großveranstaltungen.

Dabei machen den klassischen Automessen zunehmend andere Leistungsschauen zu schaffen. Die internationale Autobranche feiert ihren Jahresauftakt längst auf der Consumer Electronic Show in Las Vegas, präsentiert sich im Hightech-Umfeld des Mobile World Congress in Barcelona oder bespielt andere internationale Formate oder kreiert eigene Hausmessen. Marken wie Apple oder Tesla haben das erfolgreich vorgemacht. So ist es keine Überraschung, dass sich die IAA vor der kommenden Auflage im Herbst 2021 unverändert selbst sucht und sogar der Austragungsort noch nicht feststeht. Eine Massenmesse wie einst wird es jedoch nicht wieder geben und auch der siechende Untergang von Genfer Salon und Parismesse wird sich in den kommenden Jahren kaum aufhalten lassen. Was zieht, sind dagegen kleine Spezialmessen, spezifische Events, bei denen man ein fokussiertes Publikum ansprechen kann. Hier halten sich auch die Kosten zumeist in einem vertretbaren Rahmen.

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Automessen haben seit Jahrzehnten zwei höchst unterschiedliche Adressaten. Da ist auf den ersten Blick das Publikum, dass sich in den Messehallen die mehr oder weniger perfekt inszenierten Fahrzeuge, Innovationen und Markenaufritte anschauen soll. Doch für die Zuschauer, seien es nun ein paar zehntausend bei einer B-/ C-Messe oder hunderttausenden bei einer Topveranstaltung wie in Frankfurt, Peking oder New York, ist der finanzielle Aufwand in den meisten Fällen deutlich zu hoch. Dabei geht es den Herstellern nicht zuletzt darum, die internationale Journalisten mit neuen Produkten, Nachrichten und technischen Innovationen zu beeindrucken. Diese wiederum tragen die hoffentlich frohe Markenbotschaft über die verschiedenen Kanäle in die weite Welt hinaus. Einer der wichtigsten Aspekte bleibt die Wirkung nach innen. Viele altgediente Manager und Vorstände sehen sich gerne auf einer Messebühne, um die Neuheiten vor der direkten Konkurrenz zu präsentieren.

Waren es einst vor allem die Printtitel, die vorab und nach der Messe von den Neuheiten farben- und seitenstark berichteten, so hat sich das Blatt gewandelt. Bei Tageszeitungen und Magazinen interessiert sich nach der Messe niemand mehr für die Inhalte der Veranstaltung. Längst wird von den großen Automessen in aller Welt tagesaktuell oder gar live in Echtzeit über Social Media, TV oder online berichtet. Medial finden die Messen daher längst im Vorfeld statt und die einstige Bedeutung als Branchentreff geht immer weiter zurück.

Doch während immer mehr Autohersteller den Automessen den Rücken zudrehen, geht es auch anders. Toyota beispielsweise will an dem traditionellen Format weitgehend festhalten; speziell in den USA. "Wir nehmen Anpassungen vor. Auto-Shows sind immer noch ein kritischer Teil des Geschäfts und sie sind aus Verbrauchersicht kritisch", so Bob Carter, Verkaufsleiter von Toyota Motor North America gegenüber den Automotive News, "die meisten Käufer - 35 Prozent der Menschen, die in den nächsten zwölf Monaten ein Auto kaufen werden - schauen bei einer Automesse vorbei. Es ist ein sehr wichtiger Ort, um zu kommunizieren." Toyota und Lexus werden daher weiterhin auf der New York Auto Show und anderen großen und regionalen Messen vertreten sein werden. Jedoch dürfte das japanische Unternehmen auf den Shows auf andere Marketingformen umsteigen anstatt auf Pressekonferenzen. "Sie werden sehen, dass wir unsere Investitionen auf diese Shows im Verhältnis zur Größe der Märkte ausrichten", ergänzte Carter, "wir werden die Investition an Medientagen anpassen, aber für den Verbraucher ist dies immer noch der richtige Ort."

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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?