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Genesis Mint Concept: Stadtauto einmal anders

Hyundais Luxusmarke Genesis will das Autofahren in der Stadt komfortabler gestalten und doch soll dabei der Fahrspaß nicht verloren gehen. Mit der Studie Mint Concept zeigen die Koreaner, wie sie diesen Gegensatz auflösen wollen.

Die Formensprache ist eine Zusammenarbeit verschiedener Design-Studios

Die Formensprache ist eine Zusammenarbeit verschiedener Design-Studios

"Der Mint gehört in die Stadt"; sagt Genesis-Chef Manfred Fitzgerald. Wo sonst wäre ein besserer Ort als die Vision eines rein elektrischen Stadtautos vorzustellen, als in New York, im Rahmen der dortigen Messe. Schließlich ist die Ostküsten-Metropole für Ihre Staus und den hektischen Verkehr bekannt und berüchtigt. Die zweisitzige Studie soll dabei eine Rückzugsoase bilden, mit der man aber auch sportlich unterwegs sein kann, wenn es denn möglich ist. Den dynamischen Anspruch des Konzeptautos erkennt man an den kurzen Überhängen und den großen Reifen, die die Radkästen ausfüllen. Das Design mit seinem abfallenden Dach und der markanten Kante in der Flanke ist ein Resultat der Zusammenarbeit der drei Designstandorte in Deutschland, den USA und Südkorea.

Stadtauto einmal anders
Die Formensprache ist eine Zusammenarbeit verschiedener Design-Studios

Die Formensprache ist eine Zusammenarbeit verschiedener Design-Studios

"Das Mint-Konzept trennt die physischen Abmessungen des Fahrzeugs von seiner Positionierung als Premium-Produkt, das das Stadtauto bis heute prägt", sagte Hyundai-Chef-Designer Luc Donckerwolke. Die Studie ist mehr Design-Vorbote denn Technologieträger, so erklärt sich auch das generelle Motiv der "sportlichen Seite der athletischen Eleganz".

Das Interieur soll Rückzugsraum, Wohlfühloase und Kommandozentrale in einem sein. Deswegen ist das Cockpit auch möglichst weit entschlackt. Nur die nötigsten Funktionen, wie Telefonieren, Navigation und das Bedienen der Menüs des Monitors sind mit sechs in Kupfer gefassten runden kleinen Bildschirmen, links und rechts neben dem Volant, dargestellt. Der Hauptbildschirm befindet sich im Zentrum des Lenkrads, sodass der Fahrer möglichst wenig abgelenkt wird. Das Interieur ist mit cognacfarbenem Leder sowie feinen Textilen ausstaffiert und bietet Platz für zwei Personen.

Die Mittelkonsole mit dem Automatikhebel kann zusammengeklappt und in die vordere Sitzbank integriert werden, die so zu einem Sofa wird. Die schwenkbaren Sitzgelegenheiten erleichtern das Ein-und Aussteigen. Jeder Zentimeter des Mint Concept wird genutzt. Eine Ladestation ist ebenso vorhanden, wie ein Abteil hinter den Sitzen, in dem die Utensilien der Passagiere untergebracht werden können. Damit das Beladen leichter fällt, lassen sich die beiden hinteren Flügeltüren nach oben schwenken.

Überall in und am Auto findet sich ein Muster, das Genesis "G-Pattern Matrix" nennt. Wie ein Netz durchzieht die metallische Struktur den Innenraum, das Armaturenbrett inklusive der Applikationen und sogar die Pedale. Auch an den Felgen und am Unterboden ist das Muster erkennbar. Die Reichweite des Stadtautos ist mit rund 320 Kilometern erwartungsgemäß überschaubar, aber passend zum Einsatzzweck und dem Agilitätsanspruch des Fahrzeugs. Die Batterien befinden sich im Unterboden und können mit 350 kW-Schnelladestation gefüllt werden.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.