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Hyundai-Strategie: Wachstum statt Boom

Hyundai hat in den letzten fünf Jahren eine beeindruckende Entwicklung hingelegt. Doch jetzt ändert sich die Ausrichtung: Dem Boom soll solides Wachstum folgen. Neue Modelle sollen nur in erfolgsversprechenden Segmenten platziert und die Strukturen verbessert werden.

Hyundai ist im Bilde. Sobald Filmaufnahmen von der WM-Fanmeile in Berlin in die ganze Welt geschickt werden, ist ein Logo oder ein Produkt des koreanischen Autobauers zu sehen. "Es ist minutiös geplant, wo welcher Banner steht und wo welches Auto", erklärt Markus Schrick. Der Hyundai-Deutschland-Chef beeilt sich, hinzuzufügen, dass bei der Ausstaffierung der Public-Viewing-Plätze sich die Kollegen der Konzernzentrale aus Korea mit Tipps aber auch "konkreten Wünschen" eingebracht hätten. Der große Bruder aus Asien ist in der deutschen Filiale allgegenwärtig. Allerdings haben die Strategen in Offenbach einige Freiheiten. Nach den Boomjahren, als die Koreaner imposante Wachstumszahlen hingelegt haben, lautet nun Konsolidierung die Maxime. Die Modellpalette soll nur noch punktuell erweitert werden. "Wir kommen dann auf den Markt, wenn der Markt es will", sagt Schrick. Das Wachstum soll solide sein und Autos werden nur gebaut, wenn sie Erfolg versprechen.

Diese Vorgehensweise des "Fast Followers" entspricht der, die VW schon seit Jahren pflegt. Und was in Wolfsburg recht ist, ist in Soul nur billig. Dass Hyundai schnell auf Trends reagieren kann, haben die Koreaner bereits bewiesen. Auf diese Reaktionsfähigkeit baut Schrick. Denn er fordert vehement ein SUV im B-Segment, der dem Opel Mokka und dem Renault Capture das Leben schwermachen soll. Planungen laufen bereits, entschieden ist aber noch nichts. Allerdings haben die deutschen und asiatischen Produktplaner nicht ewig Zeit. Wenn ein kleiner Geländekraxler satten Gewinn abwerfen soll, dann muss er innerhalb der nächsten zwei Jahre beim Händler stehen.

Ein Segment bei dem Vorzeichen für gute Margen günstig stehen, ist das der leichten Nutzfahrzeuge. Da war Hyundai bislang nicht besonders gut aufgestellt. Das wird sich ändern: Schon im nächsten Jahr wird ein solches Fahrzeug zu haben sein. Bei den Vans nehmen die Koreaner etwas den Fuß vom Gas. Einen Touran-Konkurrenten wird es in absehbarer Zeit nicht geben. "Das Segment wächst nicht in dem Maße, wie wir dachten. Also pushen wir da nicht so stark", sagt Schrick. Das nächste wichtige Auto, wird die nächste Generation des Polo-Konkurrenten i20 sein, der Ende des Jahres für Furore sorgen soll. Je höher die Absatzzahlen, desto dünner die Luft.

Die meistgestellte Frage seiner Vorgesetzten an den Manager lautet: "Wie können wir dafür sorgen, dass wir langfristig erfolgreicher sind als andere Importeuren in Deutschland?" Die Antwort des Hyundai-Deutschlandchefs ist kurz und bündig: "Qualität und Design". Das Design hat sich Hyundai längst vom barocken Charme der frühen 2000er Jahre verabschiedet. Auch bei der Qualität und der Wertigkeit haben sich die koreanischen Automobile sichtbar verbessert. Reine Hartplastik-Wüste war einmal. Doch, um langfristig im Konzern der Großen mitspielen zu können, sind weitere Schritte dringend nötig. Das fängt schon bei den Händlern an. Hier soll die Ansprache an den Kunden sympathisch und unmittelbar sein. "Die ersten drei Minuten des Verkaufsgesprächs sollen sich nicht um Geld und Autos drehen", lautet die Vorgabe. Auch die Schauräume werden weiter modernisiert. "Wenn wir die Kunden erst einmal dort haben, ist unsere Eroberungsrate ziemlich gut"; weiß Schrick.

Doch die beste Kulisse und Verkaufsstrategie hilft nichts, wenn das Produkt die Erwartungen nicht erfüllt. Da gibt es bei Hyundai noch einige Baustellen. Bei den Assistenzsystemen haben die Koreaner Nachholbedarf. Das gilt vor allem für die Kompaktklasse. Die Motoren können mit den Spitzenaggregaten noch nicht mithalten. Deswegen sollen bald Dreizylindermotoren und auch Aggregate mit Zylinderabschaltung in den koreanischen Autos ihren Dienst tun. Außerdem in Planung: ein elektrischer Verdichter, der das Turboloch minimieren soll, in dem er die Schaufeln des Laders bei niedrigen Drehzahlen antreibt. Da ist Hyundai vorne dabei. Auch Audi und Mercedes-Benz tüfteln an dieser Technologie. Was die zukünftige Mobilität angeht, fahren die Koreaner zweigleisig. Kia favorisiert die Hybridtechnik, während Hyundai sich bereits auf die Brennstoffzelle festgelegt hat. Der SUV ix35 Fuel Cell wird bereits in einer Kleinserie produziert. Doch die Koreaner beobachten den Markt ganz genau. Wenn sich der Trend zum Plug-in-Hybriden weiter verfestigt, kann die Reaktion ganz ruckzuck erfolgen. "Innerhalb eines Jahres können wir ein solches Auto auf dem Markt haben", sagt Schrick. Die Technik sei ja bereits im Konzern vorhanden. So sind die Rollen eindeutig verteilt. Ein weiteres Beispiel, bei dem man VW folgt. Und das sehr schnell.

Press-Inform / pressinform

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(