HOME

Infiniti QX 80 AWD: Burj Infiniti

Der Trend zu kleinen SUV ist unverkennbar; doch am anderen Ende der Nahrungskette sieht es nicht anders aus. Gerade die mächtigen Luxus-SUV erfreuen sich größter Beliebtheit. Bestes Beispiel: der Infiniti QX 80.

Es gibt Länder, in denen sind schon Modelle wie ein BMW X5 oder ein VW Touareg eine kleine Nummer. Mercedes GLS, Range Rover oder Cadillac Escalade gibt es bereits erfolgreich im Markt. Maybach plant einen Nobel-SUV, Rolls-Royce sowieso und Bentley bringt seinen Bentayga W12 bereits Anfang 2016 zu den Kunden. In den USA oder den Vereinigten Arabischen Emiraten ist der Infiniti QX 80 als etablierter Konkurrent eine der größten Nummern. Optisch und technisch hat sich der mächtige Vier- bis Achtsitzer nach seinem Umbenennung von QX 56 zum QX 80 kaum verändert. Nach wie vor ist der 5,30 Meter lange QX das wohl auffälligste Fahrzeug aus der Liga der Luxus-Kreuzer mit Geländequalitäten. Sein Kühlergrill und die ausladenden Formen im Vorderwagen lassen ihn wie einen automobil mutiertes Nashorn ohne Hang zu jeglicher Eleganz erscheinen und dem Vorausfahrenden Angst machen.

Infiniti QX 80 AWD: Burj Infiniti
Infiniti QX 80 AWD - 400 PS stark

Infiniti QX 80 AWD - 400 PS stark

Das Gegenteil von Zurückhaltung kommt insbesondere in Ländern wie den USA oder den Vereinigten Arabischen Emiraten prächtig an. Alles an dem Autonashorn ist gigantisch - Räder, Karosserie oder der nicht enden wollende Laderaum, der sich hinter einer zum Einschlafen langsamen Elektroheck-Klappe offenbart. In den Infiniti QX 80 steigt man nicht einfach ein; man klettert herauf und sieht, im Volant angekommen, endlich mehr als die ausgeprägte Schulterlinie in Augenhöhe. Einen Hauch Lastwagen, mehr als einen Hauch Luxusyacht - irgendwo dazwischen ist der Weltenbummler an diesem Tag in Dubai unterwegs.

Angetrieben wird der QX 80 wie schon sein Vorgänger von einem 5,6 Liter großen Achtzylinder-Saugmotor mit Benzindirekteinspritzung, der 294 KW / 400 PS und 530 Nm Drehmoment leistet. Das reicht locker für 200 km/h Spitze; doch oberhalb von 150 km/h offenbart der US-Asiate seine allzu amerikanischen Komfort-Gene. Wirklich schnell fahren und sich dann noch mit Kurven auseinander setzen - dafür gibt es wahrhaft bessere. Dabei säuselt der Achtender im Stand sowie im Realbetrieb so zurückhaltend, dass man ihn kaum arbeiten hört. Wie man es von den anderen Infiniti-Modellen her kennt, arbeitet das siebenstufige Automatikgetriebe von Aisin nahezu perfekt mit dem kraftvollen Hubraumkoloss unter der nasigen Motorhaube zusammen. Beim starken Beschleunigen wird das Triebwerk nur unmerklich lauter und presst den mächtigen Geländecruiser unnachgiebig nach vorn. Die Geräusche von Triebwerk und Umwelt gehen im belederten Innenraum nicht zuletzt durch das mehrschichtige Dämmglas unter. Angesichts der Dimensionen und des Fahrzeugsgewichts von über 2,6 Tonnen sollte einen ein Realverbrauch von über 16 Litern Super auf 100 Kilometern nicht überraschen.

Auf der Autobahn 11 zwischen Dubai und Abu Dhabi, kurz vor der Ausfahrt zum spektakulären Yas Marina Circuit dämpft der QX selbst im Baustellenbereich alles weg, was sich an Bodenunebenheiten in die Fahrbahn geschlichen hat. Bei langsamer Fahrt gewöhnt man sich schnell an die viel zu leichtgängige und gefühllose Servounterstützung des Lenkgetriebes. Geht es flotter zur Sache, nervt diese zusehends. Wer in Richtung Wüste auf den nur wenig kurvigen Landstraßen außerhalb von Dubai unterwegs ist, nimmt die starken Nick- und Wankbewegungen nur am Rande zur Kenntnis. Selbst die optionale Wankstabilisierung kann zusammen mit dem sehenswerten 22-Zoll-Radsatz nicht viel Gutes zur verbesserten Kurvenfähigkeit des Kolosses tun. Muss hier eben auch nicht sein.

Der Innenraum lässt mit seiner Komplettausstattung und den imposanten Platzverhältnissen für bis zu acht Personen keine Wünsche offen. Fahrer und Passagiere betten sich in handschuhweichen Ledersesseln, die jeden Kilometer zu einem Kurzurlaub werden lassen. Doch nicht nur groß gewachsene Personen würden sich vorne und hinten deutlich mehr Beinauflage und Seitenhalt wünschen. Unter anderem bietet der 2,03 Meter breite und 1,92 Meter hohe Infiniti QX 80 im Innenraum Festplattennavigation, Acht-Zoll-Display, Fond-Entertainment, klimatisierte Ledersitze und Bluetooth-Telefonie. Wie bei Range Rover. Cadillac Escalade oder Mercedes GLS lässt sich die dritte Sitzreihe vollelektrisch, aber ebenso träge wie die Heckklappe, bedienen und ggf. im Fahrzeugboden versenken. Ebenso riesig wie das mächtige Passgiergewölbe ist auch das üppige Kofferabteil, der als Fünfsitzer über 600 Liter Laderaum bietet.

Für Sicherheit an Bord sorgen neben zahlreichen Airbags, ABS, ESP und Wankstabilisierung unter anderem Spurverlassenswarnung, Spurwechsel- und Totwinkelassistent. Das Ein- und Ausparken ist mit dem Schlachtschiff kein Problem. Kameras rundherum und die leichtgängige Lenkung machen das kinderleicht. Alles andere als zeitgemäß: die Fußfeststellbremse ist noch barocker als die Holzorgie in der Mittelkonsole. Hoch lebe Dubai! In Europa wird der mächtige Infiniti QX 80 zumindest bislang noch nicht angeboten. Jedoch gut denkbar, dass das mächtigste und edelste aller Fahrzeuge aus dem Hause des Renault-Nissan-Konzerns durch die neu erwachsene Konkurrenz bald auch auf den europäischen Markt rollt. Der Basispreis für den Infiniti QX80 5.6 AWD liegt in den USA bei 66.350 Dollar. Das besonders exklusive Limited-Paket mit weiteren Belederungen, verbessertem Soundsystem mit 15 Lautsprechern und LED-Scheinwerfern kostet 10.000 Dollar extra.

Press-Inform / pressinform

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.