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Lego Land Rover: Bauklotz meets Hightech

Steinalt ist der Land Rover schon, jetzt hat ihn ein Fan Stein für Stein nachgebaut: Der Lego-Landy eines spanischen Studenten hat sogar funktionierenden Allradantrieb. Fernando Benavides erweckt auch den Bugatti Veyron, den Mini oder den Porsche 911 mit kleinen Steinchen zum Leben.

Als Fernando Benavides im zarten Alter von drei Jahren seinen ersten Lego-Baukasten bekam, war es um ihn geschehen. Stundenlang konnte der Knirps fortan im Kinderzimmer basteln und tüfteln, konstruierte seine eigenen Autos und Maschinen. Heute ist Fernando ein angehender Ingenieur, doch die Liebe zu den kleinen Bauklötzchen hat ihn nicht losgelassen. Mit Spielerei hat das allerdings nicht mehr viel zu tun - Fernandos Konstruktionen sind so ausgefeilt, dass jeder Baukasten aus dem Spielwarenladen daneben alt aussieht.

Die neueste Kreation des Spaniers ist eine Miniatur des Land Rover Defender 110 im Maßstab 1:8. Der 65 Zentimeter lange Lego-Landy kommt nicht nur in der Optik erstaunlich nah an das Original heran, sondern auch unter der Plastikhaube. Von der Achsverschränkung bis zum Lenkmechanismus, von den Scheibenbremsen bis zum zweistufigen Verteilergetriebe hat Fernando die Technik des legendären Offroaders mit allen Funktionen und aus rund 2800 Teilen akkurat nachgebaut.

Was auf den ersten Blick wie ein verspieltes Hobby aussieht, war eine extrem knifflige Aufgabe. "Es ist sehr schwer, einen wirklich komplexen Mechanismus zu replizieren, denn man hat ja nur ganz bestimmte Teile zur Verfügung", sagt Fernando. Die Lösung: "Man muss sich mit den vorhanden Teilen alternative Mechanismen überlegen, die die gleiche Funktion erfüllen", erklärt der Ingenieursstudent.

Sieben Elektromotoren erwecken die Mechanik des Land Rover zum Leben. Zwei dienen zum Fahren, einer bewegt die Lenkung, drei kümmern sich um Allradantrieb und Getriebe und einer betätigt die Bremsen. Unzählige Achsen, Zahnrädchen und Kardangelenke treten in Aktion, wenn der kleine Defender durchs Gelände braust - und das im fünften Gang immerhin mit einer Geschwindigkeit von 2,5 km/h. Mit einer Fernsteuerung dirigiert Fernando den Landy durch unwegsames Gelände.

Der Bauklotz-Offroader ist nicht die erste Schöpfung des Spaniers. Der Student hat schon einen Mini Cooper, ein Porsche 911 Cabriolet und einen Bugatti Veyron mit Legosteinchen auf die Straße gebracht. "Solange ich denken kann, habe ich immer meine eigenen Fahrzeuge konstruiert", erzählt Fernando, "doch erst mit dem nötigen Fachwissen konnte ich solche detaillierten Modelle kreieren".

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Über seine nächsten Projekte hüllt sich der Spanier in Schweigen. Eine große Fangemeinde hat sich der Student jedenfalls schon aufgebaut. In seinem Blog www.sheepo.es trudeln fast täglich bewundernde Kommentare ein, oft gepaart mit ein und demselben Wunsch: Der Bitte um eine Bauanleitung.

Press-Inform / pressinform
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