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Super-SUV: Sechs Tonnen, zwei Millionen Euro - der Karlmann King ist ein SUV der Superlative

Sechs Tonnen schwer, Rundum-Panzerung und ein Innenraum wie aus Las Vegas. Der Karlmann King kommt aus China und soll das absolute Protz-Mobil werden. Benannt wurde er nach dem Bruder von Karl dem Großen.

Nur zehn Stück werden gebaut.

Nur zehn Stück werden gebaut.

Vergesst Bentley und Rolls Royce: Das teuerste SUV der Welt kommt aus China und soll stolze zwei Millionen kosten. Dieser Preis wird für die Basisversion verlangt, verwöhnte Kunden können den Karlmann King auch auf vier Millionen aufrüsten. Dann verfügt der Brummer auch über eine Panzerung.

Auto in Überbreite

Das skurrile Fahrzeug baut auf einem Heavy-Duty Pick-up auf. Unter der zerklüfteten Karosserie steckt ein Ford F-550. Inklusive des 6,8-Liter-V10-Motors des Ford, der nun 400 PS leisten soll.

Karlmann King: Teuerster SUV der Welt – dieses Batman-Mobil kostet zwei Millionen Euro
Die Frage nach dem Nutzen stellt sich nicht.

Die Frage nach dem Nutzen stellt sich nicht.

Der Karlmann King ist vor allem eins: gewaltig. Das Ungetüm ist sechs Tonnen schwer und 2,50 Meter breit. 2,50 Meter ist übrigens die absolute Grenze für schwere Lkw. Wer noch breiter ist, muss als gesicherter Konvoi mit Überbreite über die Straßen fahren. Wird auf die Panzerung verzichtet, wiegt der Karlmann nur noch 4,5 Tonnen.

Sein Gegenstück ist daher auch kein normaler SUV, selbst der Lincoln Navigator sieht schmächtig neben einem Karlmann aus, er entspricht eher dem neuen Mannschaftstransporter der US-Armee, dem Oshkosh JLTV. Richtig in Fahrt kommen mag der Karlmann nicht, bei 140 km/h ist Schluss. Im Inneren sieht er aus wie eine Prunksuite im Donald-Trump-Stil. Champagner-Kühlschrank und eine Espressomaschine stehen den Fahrgästen zur Verfügung. Sie residieren in einer Luxuskabine, durch eine dicke Scheibe wird der Fahrer von ihnen getrennt.

Vor allem mächtig

Nur zehn Karlmann-King sollen je gebaut werden, so der chinesische Hersteller. Angeblich werden sie in Deutschland gefertigt. Wie die Chinesen auf den Namensgeber Karlmann kamen, bleibt ein Rätsel. Karlmann war der glücklose Bruder und Rivale Karls des Großen. Von dem wurde der Mitkönig an den Rand gedrängt. 

Der Karlmann ist übrigens nicht das Werk eines verrückten Designers. Hinter dem Militär-SUV steht das chinesische Unternehmen IAT. IAT gehört zu den größten Entwicklungsbüros in China und arbeitet mit fast allen großen chinesischen Automobilherstellern zusammen.

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