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Camper: VW Grand California – Mann, ist der Bulli groß geworden!

Mit einem Camper auf Achse, aber doch nicht auf Komfort verzichten. Das geht nur, wenn das Mobil größer wird als der klassische Camper von VW. Der Grand California hat diesen Platz – er baut auf dem Crafter auf.

Interssant ist der Alkoven über der Fahrerkabine.

Interssant ist der Alkoven über der Fahrerkabine.

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Zuerst wurde die Studie des VW California XXL gezeigt, dann wurde das das Serienmodell präsentiert. Der Name XXL bei der Studie und der Zusatz Grand bei der Serie zeigt, wohin die Reise bei VW geht: Der neue ist einfach größer als die bekannten California-Modelle. Sie bauen auf dem Transporter auf, der Grand California nimmt den Crafter als Basis.

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Rein in die neue Klasse

Damit reagiert Volkswagen auf den Boom im Segment der Wohnmobile bis 3,5 Tonnen. Gab es früher nur die kleinen Camper und die weit größeren "echten" Wohnmobile mit einem Kunststoffaufbau, der Platz wie ein Wohnwagen bietet, hat sich in den letzten zehn Jahren eine neue Zwischenklasse entwickelt. Sie baut auf leichten LKW auf, die ihre Metallhaut behalten dürfen. Die Fahrzeuge sind dann nicht so breit wie ein großes Wohnmobil und entsprechend leichter zu fahren. Bei der Länge ist meist bei etwa 6,5 Metern endgültig Schluss. 

Im Innenraum werden die ganzen Platzspar-Tricks der kleinen Camper genutzt – aber in den größeren Fahrzeugen ist einfach mehr Platz. Je nach Konzept reicht das für ein – wenn auch beengtes – Badezimmer und ein Festbett. Die älteren Camping- und Tourenfreunde haben genug Geld für ein kostspieliges Hobby, aber ein WC an Bord ist Pflicht. Außerdem möchten sie nicht umständlich das Bett zerlegen, bevor sie frühstücken können.

VW kommt häufig nicht als Erster in einen Markt, zeigt dann aber doch, wie es geht. Und der Grand California punktet beim Platz. Er ist besonders hoch, außerdem wurde sein Dach oberhalb der Fahrerkabine nach oben gezogen. Optisch ist das geschickt gemacht. Beim Design wurde darauf geachtet, dass das Fahrzeug nicht nach Nasenbär aussieht. Dennoch ist im Alkoven Platz für ein festes Kinder- beziehungsweise Enkelbett. Auch im Heck gehen VW Nutzfahrzeuge in die Vollen: Das Bett misst dort zwei Meter bei einer Breite von 170 Zentimetern.

Nicht alle Träume wurden wahr

Noch konnte man den großen California nicht anfassen, aber an den Fotos kann man schon erkennen, dass es nicht alle Visionen des Konzepts in die Serie geschafft haben. Dazu gehören der Flachbildschirm in der Wand und das ausziehbare, erweiterbare Badezimmer. Viele Gimmicks wurde gestrichen, um einen erprobteren Entwurf Platz zu machen.

Auch ist das Serienmodell etwas kürzer als das um 24 Zentimeter verlängerte Konzept.

Die Küche verfügt über einen eingebauten, ausziehbaren Kühlschrank von 70 Litern. Dazu passt der klassische Zwei-Flammen-Herd mit Spüle und eine Vielzahl von Schubladen, Regalen und ausziehbaren Staufächern. Die schwenkbaren Vordersitze verbinden die zweisitzige Rücksitzbank und bieten Platz für vier Personen am Esstisch.

Der normale California startet bei 52.000 Euro – man kann sich darauf verlassen, dass der Grand auch in der Preisliste in ganz andere Dimensionen vorstoßen wird.

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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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