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Ford Bronco Europa 2023
Ford Bronco Europa 2023
© press-inform - das Pressebuero
Die Neuauflage des Ford Bronco ist in den USA prächtiger denn je eingeschlagen. Die Wartezeiten sind immer noch üppig und die Marktpreise liegen deutlich über den offiziellen Vorgaben. Im nächsten Jahr kommt der Ford Bronco auch nach Europa. Mittelfristig vielleicht sogar als Elektroversion.

Die Fans von US-Cars können sich freuen, denn viele überlegen seit zwei Jahren, wie sie über einen Importeur die Neuauflage des Ford Bronco nach Europa bekommen. 2023 wird es soweit sein, denn der traditionsreiche Geländewagen wird in einer zugegeben begrenzten Stückzahl die Exportreise über den Atlantik antreten und als Linkslenker auf einige Märkte rollen. Wer die gigantische Nachfrage in den USA sieht, dürfte keinen Zweifel daran haben, dass diese wohl nur einige hundert Fahrzeuge im Handumdrehen auch in unseren Regionen verkauft sein dürften. Ford hatte mit dem Import von US-Modellen jahrzehntelang keine guten Erfahrungen gemacht, doch die aktuelle Generation des Ford Mustang drehte die Situation komplett und da emotionale Fahrzeuge in Europa fehlen, wird hier mittlerweile auch der Ford Explorer als Luxus-Geländewagen angeboten.

Da die Stellantis-Marke Jeep seit Jahren mit ihren verschiedenen Wrangler-Generation auch in Europa erfolgreich ist und die anfänglichen Produktionsprobleme des Ford Bronco mittlerweile im Griff erscheinen, ist der amerikanische Geländewagen ab 2023 bereit für den Sprung nach Europa. „Der Bronco ist traditionell der robusteste und vielseitigste Geländewagen von Ford“, so Matthias Tonn, als Leitender Ingenieur bei Ford Europa zuständig für US-Importfahrzeuge, „die jüngste Bronco-Generation hat die Kerneigenschaften dieser legendären Baureihe bewahrt, kombiniert sie aber mit modernsten 4x4-Technologien und einer umfangreichen Auswahl an sinnvollem Zubehör – das Ergebnis ist eine neue Offroad-Ikone, die in den USA bereits große Erfolge feiert. Wir sind begeistert, dass wir diesen Off Roader auch unseren Kunden in Europa anbieten können.“

Mittlerweile wird der Ford Bronco nicht nur als 4,41 Meter langer Zweitürer mit kurzem Radstand, sondern ebenso wie den Hauptkonkurrenten Jeep Wrangler auch mit längerem Radstand und vier Türen angeboten. Wie sein Ahne überzeugt dieser nicht nur als Freizeitmobil, sondern auch im harten Geländeeinsatz. So ist der neue Bronco nicht nur mit Siebengang-Handschaltung oder mit einer Zehngang-Getriebeautomatik zu bekommen, sondern verfügt über insgesamt sieben Fahrprogramme, mit denen es sicher durch Schnee, Matsch, Sand oder Geröll gehen soll. Mit einer neu konzipierten Elektronik lässt sich mit einem Pedal Gas und Bremse wie bei einem Elektroauto steuern, um die harten Gelände kraxeln zu können.

Zudem hat der Bronco kurze Überhänge, die zusammen mit fast 30 Zentimetern Bodenfreiheit für maximale Offroadfähigkeit sorgen sollen. Die Wattiefe durch Wasser liegt bei über 85 Zentimetern. Optisch ist die Verwandtschaft zu den bisherigen Bronco-Generationen unübersehbar; jedoch wurde das Aussehen modern interpretiert ohne zu verspielt zu wirken. „Ähnlich wie beim Modell der ersten Generation sind die quadratischen Proportionen, die kurzen Überhänge und die breite Haltung von Bronco für Offroad-Abenteuer optimiert", so Bronco-Chefdesigner Paul Wraith, „das Seitenprofil verfügt über eine flache, schnörkellose Oberfläche mit klaren Kanten und robust ausgestellten Kotflügeln. Große, offene Radkästen sind modular aufgebaut und verfügen über einen Schnellverschluss zur einfachen Anpassung.“ Optisch wie technisch spektakulär: bereits ab Werk ist der Bronco mit Offroadreifen bis zu seiner Größe von 35 Zoll zu bekommen. Mit wenigen Handgriffen lassen sich bei Zwei- und Viertürer die Dachmodule in einzelnen Segmenten entfernen und im Fahrzeug verstauen. Neben dem Hartschalendach gibt es auf Wunsch auch ein Softtop, wobei sich die rahmenlosen Türen ebenfalls mit wenig Aufwand entfernen lassen. Im Innenraum gibt es animierte Instrumente, rustikale Schalter und ein zentrales Multifunktionsdisplay, mit dem sich nicht nur auf der Straße navigieren lässt.

Angetrieben wird der Ford Bronco mit bekannten Triebwerken aus dem Konzernregal. Volumenmodell dürfte der 2,7 Liter große V6 mit Turboaufladung werden, der 310 PS und 540 Nm werden. Wer mit weniger zufrieden ist, kann sich für einen 2,3 Liter großen Vierzylinder-Turbo entscheiden, der immerhin ebenfalls 270 PS / 420 Nm leistet. Anzunehmen, dass es auch der rund 420 PS starke Ford Bronco Raptor zu uns schafft. Unabhängig vom Triebwerk: der Bronco lässt sich im Innern ebenso wie mit zahlreichen Details am Fahrzeug außen maximal individualisieren. Gerade das kommt den Fans an. Preislich geht es in den USA bei rund 30.000 Euro für den 270 PS starken Vierzylinder los. Anzunehmen, dass der 310 PS starke 2,7-Liter-V6 in Europa über 50.000 Euro kostet. Vom Ford Bronco soll es nach Vorbild des F-150 auch eine Elektroversion geben. Anzunehmen, dass diese ab 2025 ebenfalls in Europa auf Kundenfang gehen soll, um Emotionen zu wecken und neue Kunden zu der Marke mit dem Blue Oval zu bringen.

pressinform

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