30 Jahre "Ghostbusters" Diese Autos würden die Geisterjäger heute fahren


Who ya gonna call? Zu ihren Einsätzen fahren die Geisterjäger seit 1984 mit ihrem Ecto-1, einem umgebauten Krankenwagen. Zeit, über Ersatz nachzudenken. Diese Neuwagen kommen in Frage.
Von Carl Philipp Walter

Mit Protonen-Packs gegen den Marshmallow Man: Vor genau 30 Jahren kam "Ghostbusters" in die Kinos. In der Gruselkomödie fuhren die Geisterjäger mit ihrem Einsatzwagen Ecto-1 durch New York, einem 1959er Cadillac mit Krankenwagenchassis. Welches Fahrzeug würden die Ghostbuster fahren, wenn sie sich ein neues Auto zulegen müssten? Unsere Vorschläge.

Ferrari FF: Die Höchstgeschwindigkeit von 335 km/h ist der entscheidende Vorteil des ersten Ferraris mit Allradantrieb. Da entkommt kein Geist. Vielleicht lässt sich auch das ein oder andere Gespenst von der aggressiven Schnauze des FF einschüchtern. Dann können die Ghostbuster ihre sperrigen Protonen-Packs zu Hause lassen. Für die wird sich an Bord nämlich trotz vier Sitzen kaum Platz finden.

Nissan Juke-R: Optisch macht dieses aufgemotzte Mini-SUV weniger her als der FF, auch bei der Geschwindigkeit kann der Nissan nicht ganz mithalten: Er schafft in der Spitze 257 km/h – immerhin fast 40 km/h mehr als die Serien-Version. Diese Kreuzung aus dem Juke und dem monströsen Sportcoupé GT-R bietet ausreichend Platz für Geisterjäger samt Ausrüstung. Dank seiner Kompaktheit dürfte er es im New Yorker Verkehrschaos leichter haben als der Ferrari.

Mitsubishi eK: Zugegeben, die Wagen der japanischen Kei-Klasse sehen eher witzig als cool aus. Dasselbe gilt aber auch für die Ghostbuster. Wer Minivans wie den Mitsubishi eK kennt, weiß: Diese Winzlinge bieten eine Menge Vorteile. In "Ghostbusters II" sind die Geisterjäger zu viert – kein Problem für den Mitsubishi, genau so wenig wie dichter Verkehr. Mit dem eK lassen sich Geister sogar bis ins Innere von Gebäuden verfolgen.

Tesla Model X: Der erste Van des Elektroauto-Herstellers Tesla Motors ist das perfekte Spielzeug für Technik-Freaks. Mit dem Model X können die Ghostbuster sich geräuschlos an Geister anschleichen. Besonders spektakulär: Die Flügeltüren klappen nach oben auf. Der abgebildete Dachaufbau wird dadurch unmöglich, aber im Inneren des Siebensitzers findet sich genug Platz für die Ausrüstung. Gibt es allerdings erst ab 2015 zu kaufen.

Kia Soul: Weder Minivan noch SUV, sondern irgendwo dazwischen. Ghostbuster wissen nie, wohin der nächste Einsatz sie führt, da ist der Kia Soul genau richtig. Der kleine Allrounder bietet ausreichend Platz, ist dabei klein und wendig. Nachteil: Obwohl er danach aussieht, verfügt der Kia Soul nicht über Allradantrieb. Aussehen und Fahrkomfort lassen ebenfalls zu wünschen übrig, doch das dürfte den Geisterjägern egal sein.

Was fahren die Ghostbuster 30 Jahre nach dem Filmstart? Der Ferrari FF ist als Einsatzwagen zu eng und teuer; der Nissan Juke-R kostet mit 450.000 Euro sogar noch mehr. Japanische Minivans und der Kia Soul sind vielseitig, haben aber nicht das Zeug zum Kult-Auto. Bleibt der Tesla-Van, der neben viel Raum und aufsehenerregendem Design einen weiteren Vorteil bietet: Die Ghostbuster können das Elektroauto jederzeit mit den kleinen Kernreaktoren ihrer Protonen-Packs aufladen.


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