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Interne und externe Kommunikation Audi gendert jetzt mit Unterstrich und nennt alle Mitarbeiter Audianer_innen

Ein Audi Q5 steht in der Produktion
Ingolstadt: Ein Audi Q5 steht in der Produktion
© Picture Alliance / / DPA
Die Bemühungen, mit Sprache allen Geschlechtern gerecht zu werden, ziehen inzwischen auch in die großen Konzerne ein. Jüngst erstellte Autobauer Audi eine 13 Seiten lange Vorlage für seine Mitarbeiter. Die Richtlinien gelten im Haus sowie für die externe Kommunikation.

Mitarbeiter von Audi heißen künftig "Audianer_innen": Wie die "Augsburger Allgemeine" (Dienstagsausgabe) berichtet, setzt der Ingolstädter Autobauer ab sofort auf gendergerechte Sprache. Entsprechende Richtlinien seien ein Jahr lang von einer Projektgruppe ausgearbeitet worden und gelten seit dem 1. März in der internen und externen Kommunikation. 

Gendern mit Unterstrich

"Wertschätzung, Offenheit, Verantwortung und Integrität sind die Basis unserer Unternehmenskultur, dies machen wir auch in unserer Sprache deutlich", sagte Personalchefin Sabine Maaßen vom Audi-Vorstand der "Augsburger Allgemeinen". 

Um alle Geschlechter bewusst sichtbar zu machen, wird den Audi-Mitarbeitern empfohlen, den sogenannten Gender-Gap zu nutzen – und "Audianer_innen" zu schreiben. "Der Gender Gap schafft Raum für alle nicht-binären Geschlechtsidentitäten", begründete Antonia Wadé aus der Projektgruppe die Empfehlung.

bal AFP

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