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Audi S1: Hasenjäger

Mit einer dynamischen Kleinserie hat Audi bereits 333mal probiert. Auf dem Genfer Salon feiert der Audi S1 seine Weltpremiere. 231 PS und Allradantrieb sollen Mini und Gefolgschaft in Schach halten.

Hauptkonkurrent Mini hat gerade erst seine neueste Modellgeneration präsentiert, da schlägt Audi zumindest im Kleinen zurück. Mit dem 231 PS starken S1 gibt es sofort ein neues Topmodell im Hause Audi. Bisher kam diese Rolle allein Fahrzeugen der auf 333 Fahrzeuge limitierten Kleinserie des Audi A1 Quattro zu, der 256 PS leistete. Jetzt werden Audi S1 und S1 Sportback offiziell die Aushängeschilder der Einsteiger-Modellpalette.

Mussten die bisherigen A1-Benziner mit maximalen 1,4 Litern Hubraum auskommen, so schöpft der kernige Ingolstädter aus dem Vollen. VW Golf GTI und Seat Leon Cupra lassen grüßen wird das doppelte Audi-Lottchen vom bekannten Zweiliter-TFSI-Triebwerk befeuert, das in S1 und S1 Sportback 170 kW / 231 PS und 370 Nm maximales Drehmoment leistet. Die Fahrleistungen des Allrad-Vierzylinders sind entsprechend eindrucksvoll. 0 auf Tempo 100 schafft der Audi S1 in 5,8 Sekunden, während die Höchstgeschwindigkeit 250 km/h beträgt. Der Normverbrauch könnte mit sieben Litern auf 100 Kilometern dagegen geringer sein.

Angesichts der üppigen Motorleistung haben die vier Ringe ihrem S1 serienmäßig einen variablen Allradantrieb verabreicht. Um die Leistung bei Bedarf auch an die Hinterachse bringen zu können, wurde dort eine hydraulische Lamellenkupplung verbaut. Unterstützt wird sie von einer elektronischen Quersperre mit radselektiver Momentensteuerung. Die Schlupfregelung ist für besonders dynamische Ritte zweistufig abschaltbar und unterstützt die Lamellenkupplung mit zusätzlichen Bremseingriffen an den kurveninneren Rädern. Über das Fahrdynamiksystem lassen sich unter anderem Motorelektronik, Getriebe und Stoßdämpfer in mehreren Stufen variieren. Auf das sportliche Outfit mit neuen Xenonscheinwerfern und LED-Rücklichtern abgestimmt wurde das Interieur des Audi S1 mit zahlreichen sportlichen Elementen.

Auf den Markt kommen Audi S1 und S1 Sportback nach der Weltpremiere auf dem Genfer Salon im zweiten Quartal zu Preisen ab 29.950 bzw. 30.800 Euro.

Press-Inform / pressinform

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.