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BMW Alpina D3 S Mit Nachdruck

BMW Alpina D3 S
BMW Alpina D3 S
© press-inform - das Pressebuero
Der nachgeschärfte M 340d von BMW lässt noch etwas auf sich warten. Wer gerade auf Langstrecken mehr Leistung in seinem sportlichen Dreier will, wird vom Alpina D3 S begeistert sein - egal, ob Limousine oder Kombi.

Der BMW 3er ist ein exzellentes Auto. Gerade in Sachen Fahrdynamik macht dem Bayern in der Mittelklasse kaum einer etwas vor und wer auf der Langstrecke unterwegs ist, sollte keinen Gedanken daran verschenken, sich aus dieser Baureihe für einen Benziner oder gar einen Plug-In-Hybriden zu entscheiden. Aktuell ist jedoch beim 265 PS starken 330d - wahlweise mit oder ohne Allradantrieb - Schluss. Bis der sehnlichst erwartete M340d endlich zum Kunden kommt, empfiehlt sich ein Abstecher nach Buchloe. Fahrzeugveredler Alpina holt aus dem Dreier Diesel über 350 PS heraus - das macht mächtig Laune. Gerade auf der Autobahn. Kein Wunder, dass der D3 S eines der meistverkauften Modelle im aktuellen Produktportfolio der Allgäuer ist.

Derlei Leistungsdaten hätte vor ein paar Jahren in dieser Liga gerade einmal von einem Hochleistungssportwagen wie dem M3 / M4 gegeben. Doch mittlerweile kann man einen Langstreckendiesel bekommen, der so manchen Sportwagen alt aussehen lässt. Bestes Beispiel ist der BMW Alpina D3 S. Dessen aufgeladener Dreiliter-Turbodiesel leistet 261 kW / 355 PS und gewaltige 730 Nm maximales Drehmoment. Wie viel das ist, spürt man beim ersten Tritt aufs Gaspedal. Da das maximale Drehmoment bereits ab niedrigen 1.750 U/min anliegt, donnert der leicht hintergründig säuselnde Reihensechszylinder los als ginge es um Leben und Tod. Dank kräftigem Biss, fein abgestimmter Achtgang-Automatik und dem mehr als sinnvollen Allradantrieb verbeißen sich die 20-Zöller mit dem Asphalt und pressen den 1,8 Tonnen schweren Viertürer mühelos in beeindruckenden 4,6 Sekunden über die Tempo-100-Marke. Nur konsequent die Entscheidung die beiden D3-Versionen von Limousine und Kombi nur noch mit Allradantrieb anzubieten. Den Vorgänger hatte es noch wahlweise Hinterrad- oder Allradantrieb gegeben. So viel Leistung und so viel Drehmoment - da sind zwei Antriebsachsen ein Segen für Dynamik und Sicherheit.

Dabei überrascht mehr denn je, dass der Commonrail-Diesel noch williger und bissiger am Gas hängt als der alles andere als träge Benzinerbruder des Alpina B3, der sogar mit 462 PS und 700 Nm glänzt. Erstmals gibt es im Diesel-Dreier aus Buchloe ein 48-Volt-Bordnetz und einen Startergenerator für einen gefühlvollen Start und einen zusätzlichen Boost bei langsamen Tempi. Doch wer seinen Motor nicht unbedingt hoch drehen lassen will, notorischer Benzinfan ist oder eine Mittelklasselimousine bzw. die entsprechende Kombiversion will, die über 300 km/h schnell ist, dürfte an dem D3 S mehr Gefallen finden. Auch er ist mit 273 km/h so schnell, dass die meisten Konkurrenten ohnehin bei 250 km/h aussteigen und den Alpina passieren lassen müssen. Für die höheren Anforderungen bietet das Mittelklassemodell der Bayern unter andere, größere Kühler und Lüftungsschächte für Ladeluft, eine längere Hinterachsübersetzung und verstärkte Antriebswellen. Wie bei seinen Brüdern direkt aus dem Hause BMW begeistert das Fahrgefühl des Alpina D3 S von A bis Z. Das elektronisch einstellbare Fahrwerk, die kräftig zupackenden Bremsen und eine feinfühlige Lenkung machen Laune - selbst auf einer Rennstrecke. Das dicke Glanzstück kommt zum Schluss, denn während die Benziner gerade bei schneller Fahrweise einen stattlichen Intercityzuschlag an der Zapfsäule wollen, gibt sich der Selbstzünder deutlich genügsamer.

Auch wenn die in Aussicht gestellten 7,6 Liter Dieselkraftstoff etwas wenig für einen entsprechenden Tatendrang sein dürften, lässt sich der turboschnelle Dieseldreier locker und höchst dynamisch mit deutlich weniger als neun Litern pro 100 Kilometern bewegen. Das ist doch einmal etwas. Und wenn man es einmal etwas geruhsamer angehen lässt, dann sind sieben bis acht Litern allemal im Alltagsbetrieb machbar. So oder so sind es wohl zwei bis drei Liter weniger als bei dem bulligen B3, dessen 107 PS Mehrleistung sich jedoch insbesondere bei sehr schnellen Autobahnpassagen herausarbeiten lassen. Der neue BMW Alpina D3 S ist ab November zu Preisen ab 70.500 bzw. 71.900 Euro (Touring) verfügbar. Damit liegt er rund 9.000 Euro über dem vergleichbaren BMW M 340d xDrive mit seinen 340 PS; hat jedoch eine deutlich bessere Serienausstattung und das gewisse Etwas mehr an Exklusivität.

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