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BMW X3 M / X4 M: Dynamisches Duo

Es hat lange gedauert; viel zu lange. Doch endlich ist der Doppelpack aus BMW X3 / X4 auch als leistungsstarke M-Version zu bekommen; als Competition-Version leistet das dynamische Duo sogar bis zu 510 PS.

BMW X4 M

BMW X4 M

Das hatten sich nicht nur BMW-Fans schon bei der ersten oder zumindest zweiten Generation des BMW X3 sowie seines Coupébruders X4 gewünscht: leistungsstarke M-Modelle. Doch die Bayern zwangen alle Familienväter mit sportlichen SUV-Ansprüchen eine Klasse höher zu dem Oberklasse-Doppelpack aus BMW X5 / X6, um eine M-Version zu steuern. Damit ist ab Sommer endlich Schluss, denn nachdem sich insbesondere die leistungsstarken AMG-63er-Versionenauch beim kleinen Mercedes GLC großer Beliebtheit erfreuen und Marken wie JLR, Porsche oder Audi in diesem Segment leistungsstark nachlegen, bringt auch BMW die beiden Modelle X3 / X4 mit einer ebenso imagestarken wie motorsportlichen Leistungsspritze und dem M im Signet. Im Gegensatz zur Konkurrenz aus Affalterbach oder dem Range Rover Velar müssen die beiden Bayern, produziert im amerikanischen Spartanburg auch bei der Topversion mit drei Litern Hubraum, verteilt auf sechs Brennkammern auskommen.

Dynamisches Duo
BMW X4 M

BMW X4 M

Die Leistungsdaten lesen sich dabei jedoch mehr als eindrucksvoll. Der neu entwickelte Reihensechszylinder, der ab Ende 2020 auch die neuen Modelle von BMW M3 / M4 befeuern wird, leistet 353 kW / 480 PS und ein maximales Drehmoment von 600 Nm. Anzunehmen, dass sich viele Kunden ohnehin für die Competition-Variante von BMW X3 M und X4 M entscheiden werden, die einen Leistungsnachschlag auf 375 kW / 510 PS bekommen und somit auf Augenhöhe mit der Konkurrenz liegen. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 250 bzw. 280 km/h und der Normverbrauch beträgt 10,5 / 10,6 Liter Super auf 100 km. Den Spurt 0 auf Tempo 100 schaffen die beiden knapp zwei Tonnen schweren SUV in 4,1 bzw. 4,2 Sekunden.

Obligatorisch ist der doppelt aufgeladene Reihensechszylinder an eine Achtgangautomatik aus dem Hause ZF sowie einen variablen Allradantrieb gekoppelt, der mit seiner hecklastigen Auslegung und einem aktiven Differenzial besonders dynamisch unterwegs sein dürfte. Der hohen Motorleistung angepasst wurde das Fahrwerk, während die verschiedenen Versteifungen zusammen mit größeren Bremsen und Räder im Format 20 bzw. 21 Zoll dafür sorgen, dass die Motorleistung nicht nur auf die Fahrbahn kommt, sondern auch die Geschwindigkeit wieder abgebaut werden kann. Per Tastendruck lassen sich nicht nur die Fahrmodi von komfortabel bis sportlich verändern, sondern auch drei verschiedene Dämpferabstimmungen ansteuern. So gibt es eine geänderte Kinematik mit einer Zweigelenk-Federbein-Vorderachse und einer Fünflenker-Hinterachse.

Bei der Optik hält sich das dynamische Duo bei aller nach außen gekehrten Sportlichkeit zurück. Lufteinlässe, Radhauserbreiterungen und Spoilerornat deuten zwar auf Ambitionen, jedoch nicht auf Krawall hin. Wer etwas mehr auf den Putz hauen will, ist mit den Competition-Brüdern besser bedient, deren Details wie Niere, Außenspiegelkappen, Kiemen und Heckspoiler in schwarz glänzendem Lack gehalten sind. Die Vitaminspritze bringt nicht nur 510 PS und auf Wunsch 280 km/h Spitzentempo, sondern auch 21 Zoll große Leichtmetallräder und eine tönende Sportabgasanlage. Komplettiert wird das Serienpaket aller BMW X3 / X4 M Versionen von Details wie bequemen Sportsitzen, animierten Instrumenten, LED-Licht sowie Navigations- und Soundsystem.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.