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Chevrolet Silverado EV Size matters electric

Chevrolet Silverado EV 2023
Chevrolet Silverado EV 2023
© press-inform - das Pressebuero
Von der CES 2022 hatte sich General Motors trotz der Keynote-Ansprache von CEO Mary Barra wegen der anhaltenden Pandemie kurzfristig abgemeldet. So wurde der Pick-Up-Bestseller Chevrolet Silverado als neues Elektromodell virtuell aus der Firmenzentrale in Detroit und nicht live in Las Vegas der Öffentlichkeit vorgestellt.

Für den verspäteten Tesla Pick Up wird es auch in den USA kein Alleingang werden - im Gegenteil. Im Frühjahr stellt Ford mit seinem F-150 Lightning eine Elektroversion seines Pick-Up-Massenmodells vor, der zum Erfolgsmodell avancieren dürfte. Im Frühjahr 2023 folgt ihm mit dem Chevrolet Silverado EV der zweitmeistverkaufte Pick Up der USA nun ebenfalls als Elektroversion. "Zunächst stellen wir neben der First Edition im Frühjahr 2023 unseren Work Truck vor", sagt GM-CEO Mary Barra, "im Herbst folgt dann der elektrische Silverado RST." Deren technische Rahmendaten machen für Privatleute und Gewerbetreibenden Lust auf mehr, denn während das Basismodell des 510 PS starken Work Truck als Nutzfahrzeug bei knapp unter 40.000 US-Dollar starten soll, wird es fein orchestriert verschiedene Leistungsstufen und Batteriegrößen geben. Das RST-Topmodell bietet dabei bis zu 664 PS, 1050 Nm und Dank der neuen Ultium-Plattform, auf der auch der Hummer EV unterwegs sein wird, sind Reichweiten von bis zu 400 Meilen - umgerechnet 650 Kilometern - drin. Der stattliche Preis der besonders exklusiv ausgestatteten Chevrolet Silverado EV First Edition: 105.000 US-Dollar. An Bord gibt es für den Elektro-Pick-Up einen 10,2-kW-Lader und an der Schnellladesäule erstarkt das Akkupaket im Unterboden mit bis zu 350 kW. Innerhalb von zehn Minuten soll der Nordamerikaner so für weitere 160 Kilometer nachtanken können.

"Die Ultium-Plattform ermöglichte es unseren Design- und Ingenieurteams, bei null anzufangen und einen Pickup mit beeindruckender Leistung und Fähigkeit zu entwickeln", erläutert Nichole Kraatz, Chefingenieurin des Silverado EV, "das Ergebnis ist ein wirklich beeindruckender Beweis für die Kreativität und Innovation, die unsere Teams schnell und in großem Maßstab auf den Markt bringen können." Optisch unterscheidet sich der Chevrolet Silverado EV dabei deutlich von seinen Verbrennerbrüdern. So gibt es eine geschlossene Front mit neuer Lichtsignatur und ebenfalls geändertes Heck mit einer Vario-Klappe, die sich elektrisch in verschiedenen Modi öffnen und schließen lässt. Der neue Elektro-Pick-Up kann Anhänger bis zu einem Gewicht von 4,5 Tonnen ziehen und hat als PKW-Version eine Nutzlast von knapp 600 Kilogramm. Weitere Schwerlastvarianten sind in Planung, die dann ähnlich viel an den Haken nehmen und auf der Ladefläche transportieren können wie die aktuellen Silverado-Verbrennerversionen mit Diesel und Benziner.

Zum Starten des elektrischen Silverado wird kein Schlüssel mehr benötigt - Einsteigen mit dem entsprechenden Smartphone reicht. Gang einlegen und los geht es beinahe geräuschlos. Zudem bietet der Chevrolet Silverado EV neben dem üppigen Platzangebot in der Fahrgastzelle ein festes Glasdach, 14-Zoll-Head-Up-Display, 11-Zoll-Instrumente sowie ein 17 Zoll großes Multifunktionsdisplay in der Mitte der Armaturentafel. Die Rückseite der geräumigen Kabine kann zur Ladefläche hin geöffnet werden, sodass von hier längere Gegenstände nach vorne durchgeladen und selbst Surfboards oder große Ladegüter transportiert werden können. Für Komfort und Agilität sorgen unter anderem eine Luftfederung und die optionale Allradlenkung. Da dürfte der ein oder andere bisherige Silverado-Kunde ebenso ins Grübeln kommen wie potenzielle Neukunden von Wettbewerbern. Die in den kommenden drei Jahren verfügbaren Pick Ups, die hier nur Full-Size-Trucks nennen, könnten in den USA der Wegbereiter in die neue Elektromobilität sein - und zwar nicht nur in den Küstenstaaten, sondern auch im mittleren Westen.

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