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Citroën C4 Cactus Rip Curl: Hang loose

Mal locker am Strand abhängen und mit dem Surfbrett auf den Wellen tanzen. Dieses lässige Lebensgefühl ist momentan hip. Also hat Citroën den französischen Surfer-Hersteller Rip Curl auf das Board geholt und ein Sonder-Modell des Cactus kreiert.

Die Beplankung bleibt

Die Beplankung bleibt

Das Ritual ist weltweit bekannt. Wenn sich Surfer grüßen, ballen Sie eine Faust, strecken den Daumen und den kleinen Finger heraus schütteln die Hand leicht und sagen: "Hang loose", was auf Deutsch in etwa so viel heißt, wie: "bleib locker". Auf dieses lässige Surfer-Brett will Citroën mit einem Sondermodell des Cactus aufspringen und hat sich dafür den australischen Hersteller von Surf-Accessoires.

Citroën C4 Cactus Rip Curl: Der Surfboy - Citroens Crossover macht sich fit für den Strand
Beim Citroën C4 Cactus Rip Curl wird das Grip-Control-System eingeführt

Beim Citroën C4 Cactus Rip Curl wird das Grip-Control-System eingeführt

Wie bei solchen Sondermodellen üblich, gibt es allerlei Zierrat, das das Erscheinungsbild nicht immer zum Positiven verändert. Beim Rip Curl sind es hauptsächlich Aufkleber. Im Interieur signalisieren orange Sicherheitsgurte den Surfer unter den französischen Kakteen. Neben den optischen Extras, führen die Franzosen noch die "Grip Control" ein, das bereits aus dem Peugeot 2008 bekannt ist. Dieses System soll aus einem Frontriebler eine echte Sand-Wühlmaus machen.

Die Premiere beim beplankten Crossover ist gleichzeitig ein Auftakt. Denn die Technik wird dann sukzessive über die anderen Cactus-Modelle ausgerollt. Wie schon beim Peugeot verpasst das System dem Citroën gegenüber einem klassischen Fronttriebler eine deutlich bessere Geländegängigkeit. Zum Beispiel bewegen sich die Vorderräder im tiefen Sand bei Bedarf stakkatomäßig und wühlen den 1,2 Tonnen schweren SUV aus dem Untergrund heraus. Die fünf Fahrmodi (Standard, Sand, Gelände, Schnee und ESP off), werden über einen Drehknopf in der Mittelkonsole aktiviert.

Beim Fahren auf befestigten Straßen wirkt sich die Zusatztechnik nicht merklich aus. Solange man es nicht übertreibt, bleibt der Cactus auch ziemlich unaufgeregt und schiebt in engen Kurven gutmütig über die Vorderräder. Da trifft es sich gut, dass der Dreizylinder nicht zwingend ein Ausbund an Temperament ist und sich müht, um in 9,3 Sekunden auf 100 km/h zu beschleunigen. Die Höchstgeschwindigkeit von 190 km/h erreicht der Cactus mit viel Anlauf. Hochjubeln will man das 1,2-Liter-Triebwerk ohnehin nicht, denn dann wird es ungemütlich laut, da täte dem Getriebe ein sechster Gang gut. Dann würde vermutlich auch der gute Durchschnittsverbrauch von 4,3 Liter pro 100 Kilometer weiter sinken.

Beim Fahren ist es schwierig, eine gute Sitzposition zu finden und die Oberschenkelablage ist zu kurz. Abgesehen davon, ist der Cactus auch als Rip Curl ein witziges Auto mit einem charmant reduzierten Cockpit, das von zwei Bildschirmen dominiert wird. Hinten ist bei dem 4,16 Meter langen Franzosen vernünftig viel Platz, um Reisen zu unternehmen, die auch jenseits der Stadtgrenzen führt. Allerdings muss das Gepäck über eine hohe Ladekante gewuchtet werden, um den Kofferraum, der ein Volumen von 358 bis 1.170 Liter hat, zu nutzen. Da unterscheidet sich der Rip Curl nicht von seinen stachligen Brüdern. Ob die "Grip Control" die Farbtupfer und etwas Extra-Ausstattung, wie zum Beispiel das Panoramadach, den Preis von 22.890 Euro wert ist, muss jeder selbst entscheiden.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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