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Unterschiede bei Verkehrsmittel: Fahrzeug-Sharing von Corona schwer getroffen: Warum die Krise trotzdem eine große Chance ist

Die Coronakrise hat die Anbieter von Leihsystemen für Fahrräder, E-Tretroller und Autos hart getroffen. Doch trotz Virusangst glauben Fachleute nicht an dauerhaften Nutzerschwund. Allerdings werde nicht jedes Verkehrsmittel gleichermaßen gut durch die Krise kommen.

Leih-Fahrräder des Berliner Start-Ups "byke" und der Bahn-Tochter Call-a-bike stehen in der Innenstadt

Leih-Fahrräder des Berliner Start-Ups "byke" und der Bahn-Tochter Call-a-bike stehen in der Innenstadt

DPA

Fahrräder, Autos und E-Tretroller mit anderen Menschen teilen - in der Corona-Pandemie scheint das eine schlechte Idee zu sein. Wer steigt schon auf oder in ein Fahrzeug, von dem man nicht weiß, wie gesund der Vornutzer war? Oder wann es zuletzt desinfiziert wurde? Tatsächlich hat die Corona-Krise dem Geschäft mit der "Shared Mobility" zugesetzt. Forscher halten es jedoch für möglich, dass sie am Ende sogar Profiteur der Pandemie sein könnte.

E-Tretroller, die im Weg stehen - seit einem Jahr gehört das vielerorts zum Stadtbild. Monatelang wuchs die Zahl der Fahrzeuge, dann war plötzlich Schluss: In der Corona-Krise reduzierten Anbieter die Zahl ihrer Roller oder zogen sie wie der Scooter-Verleiher Lime zunächst komplett aus dem Verkehr. Inzwischen sind die Lime-Roller in sieben Städten bundesweit wieder auf den Straßen. Vor der Krise waren es rund 25.000 Roller in 15 Städten. Nun sei sukzessive eine Rückkehr geplant, sagt Alexander Pfeil, General Manager bei Lime in Deutschland. Die Nachfrage steige wieder.

Ob Lockdown, Virusangst oder beides zusammen die Nachfrage sinken ließen, bleibt unklar. Sicher ist: Andere Leihsysteme wurden ebenso getroffen. So gingen laut einer Umfrage des Bundesverbands Carsharing die Buchungszahlen bei den Mitgliedsunternehmen von Mitte März bis Mitte April um 50 Prozent, teilweise um bis zu 80 Prozent zurück. 

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"Je nach Verkehrsmittel ist das Bild sehr unterschiedlich"

Von einer "zeitweise geringeren Nachfrage als üblich" spricht die Deutsche Bahn. Sie ist Anbieter des Carsharing-Netzwerks "Flinkster" mit 4500 Fahrzeugen und des Leihradsystems "Call a Bike" mit 16.000 Rädern. Doch das Tief sei vorbei: "Mittlerweile nähert sich die Nachfrage wieder dem Vorjahresniveau", sagte ein Sprecher. Im Fahrrad-Bereich würden die Neuregistrierungen erheblich zunehmen.

Laut Martina Hertel vom Deutschen Institut für Urbanistik in Berlin kommen nicht alle Mobilitätsangebote gleichermaßen durch die Krise: "Je nach Verkehrsmittel ist das Bild sehr unterschiedlich." So gehen Fachleute und Anbieter schon länger von einer Marktbereinigung bei den E-Rollern aus. Doch dieser Konzentrationsprozess wäre auch ohne Corona-Pandemie gekommen, sagt Hertel: "Die Krise wirkt nun wie ein Brandbeschleuniger."

Nicht nur innerhalb, sondern auch zwischen den Mobilitätsangeboten gibt es Verschiebungen. So registriert Roller-Anbieter Lime derzeit längere Fahrten als vor der Pandemie - vermutlich, weil sich die Nutzer scheuen, den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen. "Der vorgeschriebene Abstand lässt sich in vielen Fahrzeugen nicht einhalten, und nicht jeder hat ein Auto", sagt Lime-Manager Pfeil.

Auch Hertel hält eine Verlagerung zulasten von Bus und Bahn für möglich - zugunsten des Leihrads: "Soweit wir das verfolgen können, ist in den Städten, in denen es zu Lockerungen kommt, ein Umstieg vom ÖPNV auf Leihräder zu verzeichnen." Das Fahrrad sei besser für Fahrten mit Gepäck aufgestellt als der E-Tretroller.

Krise eine Chance für die Verkehrswende

Das Alter der "Shared Mobility"-Nutzer könnte ebenfalls eine Rolle spielen: So schätzen laut dem Bundesamt für Risikobewertung gerade Menschen ab 60 Jahre die Auswirkungen des Coronavirus auf die eigene Gesundheit als groß ein. Die Nutzer der Leihsysteme sind aber oft jung. Bei den E-Tretrollern nimmt mit zunehmendem Alter die Nutzerzahl schnell ab, hat die Unternehmensberatung "The Nunatak Group" in einer Umfrage ermittelt.    

Der Frankfurter Mobilitätsforscher Martin Lanzendorf sieht in der Krise eine Chance für die Verkehrswende und auch manche Sharing-Angebote. So machten viele Menschen derzeit die Erfahrung, dass sie auch mit dem Fahrrad oder E-Scootern gut vorankämen. Nun sei es an den Städten, dies zu nutzen. Weltweit gebe es Beispiele, auch in Berlin, in denen jetzt für Fahrräder und Fußgänger mehr Platz geschaffen und dafür dem zurückgegangenen Autoverkehr Raum entzogen werde, damit das Abstandsgebot auf Bürgersteigen und Radwegen eingehalten werden könne. "Corona ist auch ein großer Verkehrsversuch", sagt der Professor.

Für das Carsharing bedeute die Pandemie aber Probleme, erklärt Lanzendorf. Denn hier müsse man ein Auto benutzen, ohne zu wissen, wer vorher darin gesessen habe. Der Carsharing-Bundesverband betont, dass nach Meinung von Virologen die Ansteckungsgefahr in den Autos "eher gering" sei. Infektionen durch Berührung kontaminierter Oberflächen seien zwar möglich, die Anbieter legten aber ein besonderes Augenmerk auf Reinigung und Desinfizierung. Trotzdem befürchtet der Verband "langfristige wirtschaftliche Auswirkungen".

Die Professorin Stefanie Bremer warnt davor, die Bedeutung der Pandemie in solchen Fragen zu überschätzen: "Ob wirklich Corona der Grund oder Hauptgrund ist, wenn sich Sharing-Dienste nicht durchsetzen, bezweifle ich stark", sagte die Leiterin des Fachgebietes Integrierte Verkehrsplanung/Mobilitätsentwicklung der Universität Kassel. Schon vor Corona sei klar gewesen, dass sich die neuen Angebote nur in manchen Städten als dauerhaft rentables Angebot etablieren lassen. Die derzeit laufende Angebotsbereinigung und gleichzeitige Ausweitung hänge von mehreren Faktoren ab wie Siedlungsstruktur, Siedlungsdichte, dem ÖPNV-Netz und der Sozialstruktur. 

fin / Göran Gehlen und Isabell Scheuplein / DPA

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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?