VG-Wort Pixel

Ford F-150 Bauernopfer


Ford enthüllt mit dem F-150 den unumstrittenen Star der Detroit Autoshow. Kein Auto ist mehr die USA als der legendäre F-150 - und keiner erfolgreicher.

Was dem Deutschen sein VW Golf ist dem Amerikaner sein Ford F-150. Nur, dass die Dimensionen in den USA eben entsprechend denen des Fahrzeugs selbst völlig andere sind. Wenn es gut läuft, verkauft Ford von seinem mächtigen Pick Up rund eine Millionen Fahrzeuge pro Jahr. Kein Wunder, dass der "F-one-fifty" wie ihn hier alle nennen, seit 37 Jahren der meistverkaufte Pick-Up und 32 Jahre lang das meistverkaufte Fahrzeug der USA ist. Daran wird sich mit der Einführung des neuen Modells wohl kaum etwas ändern, denn neben bekannten Qualitäten präsentiert sich der Ford F-150 ab Herbst dieses Jahres praktischer, moderner, innovativer und schlicht besser als je zuvor. Auch wenn der 150 komplett neu entwickelt wurde, ist das kantige Design eher Evolution denn Revolution. Noch bulliger als bisher: der gewaltige Kühlergrill, der auch aus einem Transformers-Film stammen könnte. Nunmehr eingerahmt von gleißend hellen LED-Fackeln. Schwere Zeiten für die bisweilen noch jungen Verfolger Chevrolet Silverado / GMC Sierra, Dodge RAM und Toyota Tundra für die im gleichen Segment nur abgeschlagen die Plätze bleiben.

"Der neue F-150 definiert die Zukunft des Pick-up-Segments", betont Mark Fields, Chief Operating Officer von Ford, "er liefert einen weiteren eindrucksvollen Beleg, dass unsere Produktstrategie ,ONE Ford‘ Fahrzeuge hervorbringt, die Autokäufer durch hohe Qualität, Effizienz und Sicherheit, starkes Design und einen großen Gegenwert überzeugen." In Testlaboren, auf Rennstrecken und bei ausgewählten Probekunden hat der F-150 mehr als 16 Millionen Kilometer zurückgelegt, bevor er im Herbst in den amerikanischen Handel kommt. Die härteste Beanspruchung war der Start bei der marternden Wüstenrallye Baja 1000, die 1.500 Kilometer durch die mexikanische Wüste führte.

Der neue Rahmen, auf dem der Ford F-150 unterwegs ist, ist für noch vielseitigere Einsatzmöglichkeiten härter und steifer als bisher. Trotzdem hat der amerikanische Publikumsliebling über 300 Kilogramm abgespeckt; insbesondere durch die Verwendung von Leichtbaumaterialien wie einer Karosserie aus Aluminium. Doch der amerikanische Lademeister will auch mit Hightech glänzen. So ist er mit LED-Scheinwerfern, einem 360-Grad-Kameradsystem, ausziehbaren Ladehilfen, einer Anhänger-Kupplungshilfe, einer fernbedienbaren Heckklappe und verschiedenen Fahrerassistenzsystemen sowie Gurtairbags ausgestattet. "Um unsere Kundenwünschen bestmöglich nachzukommen, haben wir zahlreiche neue, besonders smarte Ausstattungen kreiert und einen völlig neuen Anspruch bei Materialien und Triebwerken erschaffen, um die Einsatzmöglichkeiten und die Effizienz zu steigern", so Raj Nair, bei Ford verantwortlich für die Produktentwicklung.

Für den harten Einsatz im Gelände und auf der Straße sind zunächst vier V6- und V8-Triebwerke zwischen 2,7 und 5,0-Litern Hubraum mit und ohne Turboaufladung verfügbar. Während der Ford Mustang in der nächsten Generation zum Weltauto wird und erstmals auch offiziell in Europa verkauft wird, bleibt der F-150 fast ausschließlich dem amerikanischen-Markt vorbehalten. Nach Deutschland kommt er nur über die unabhängige US-Importeure.

Press-Inform pressinform

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker