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Hyundai Genesis: Euro-Star

Auf der NAIAS in Detroit ist der Hyundai Genesis nur ein Star in der zweiten Reihe. Im Sommer kommt die sehenswerte Oberklasselimousine jedoch auch nach Europa.

Da kann sich die deutsche Premiumliga auf einiges vorbereiten. Bereits die bisherige Genesis-Generation war sehenswert und technisch allemal auf der Höhe. Jetzt machen die Koreaner ernst und bringen ihr Aushängeschild auch nach Europa. Hauptsächlich entwickelt wurde der neue Hyundai Genesis für Nordamerika, China und den Heimatmarkt Korea. Doch nach den positiven Rückmeldung der aktuellen Generation werden dem Genesis auch in Limousinennationen wie Russland und Deutschland ernsthafte Marktchancen eingeräumt. Mit einer Länge von 4,99 Metern und einer Breite von 1,89 Metern rangiert das koreanische Oberklassemodell zwischen Audi A6 und A8 sowie zwischen 5er und 7er oder E- und S-Klasse. Mit sehenswertem Design, modernen Triebwerken und hohem Reisekomfort will man in diese Segmentlücke stoßen. Dabei geht es nicht allein darum, neue Kunden zu gewinnen, sondern insbesondere die Marke Kia auch weiter nach oben zu positionieren.

Der Hyundai Genesis wird nach seiner Weltpremiere auf der Detroit Autoshow in den USA zunächst mit vier Motoren verfügbar sein. Die drei V6-Benziner leisten 257, 282 PS und 315 PS während an der Spitze das Genesis-Topmodell mit einem 4.0-V8 und 425 PS steht. Alle Versionen sind mit einer Achtstufen-Automatikgetriebe ausgestattet. Zudem ist der Genesis wahlweise mit Hinterrad- oder Allradantrieb zu bekommen. Das System verfügt über eine variable Drehmomentverteilung mit Lamellenkupplung zwischen Vorder-und Hinterachse. Die nahezu ausgeglichene Gewichtsverteilung von 52 : 48 liegt fast auf BMW-Niveau. Und kaum jemand dürfte dem Hyundai Genesis gewissen Designanleihen beim 7er aus München absprechen.

Im Innenraum bietet der neue Hyundai Genesis klassenüblich hochwertige Materialien wie Leder, Echtholz oder Aluminium. Zur Ausstattung gehören unter anderem ein automatisches Notbremssystem, Totwinkel-Warner mit integriertem Head-Up Display, Spurhalteassistenten oder ein radargesteuerter Abstandstempomat. Der Hyundai Genesis wurde nicht nur im Heimatland Korea und in den USA, sondern insbesondere auch in Deutschland entwickelt. Kosten: überschaubare 340 Millionen Euro. Seine Europapremiere feiert das Modell auf dem Auto Salon 2014 in Genf. Die Preise für den europäischen Hyundai Genesis stehen noch nicht fest. In den USA startet er unter 40.000 Dollar - ein Kampfpreis.

Press-Inform / pressinform

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.