HOME

Mercedes GLC 2020: Frühlingsfit

Mercedes zeigt auf dem Genfer Salon seinen überarbeiteten Mercedes GLC. Viel getan hat sich beim mittlerweile meistverkauften Mercedes-Modell optisch nicht, aber bei Assistenzsystemen und Antrieben haben die Schwaben mächtig nachgelegt.

Mercedes GLC 2020

Mercedes GLC 2020

Außen gibt es dezente Retuschen an Front und Heck inklusiv neuer Leuchteneinheiten, die endlich auch die zeitgemäße LED-Technik im Serientrimm tragen. Innen strahlen derweil eine animierte Instrumentenkombination, das Bediensystem MB UX mit verbesserter Sprachbedienung, Gestensteuerung und bessere Displays. Das Angebot der Fahrerassistenzsysteme wurde unter anderem um Ausstiegswarn-, Rettungsgasse- und Stauendefunktion ergänzt. Ebenfalls neu ist der Anhängerrangierassistent, der beim Rückwärtsmanövrieren unterstützt.

Facelift: Mercedes GLC - so wird der meistverkaufte Mercedes aufgemöbelt
Mercedes GLC 2020

Mercedes GLC 2020

Der Mercedes GLC des Modelljahres 2020 geht mit neuen Motoren an den Start. Die Benziner verfügen über ein 48-Volt-Teilbordnetz und einen Riemenstarter. Neues Basismodell ist der GLC 200, der nun 145 kW / 197 PS und ein maximales Drehmoment vom 280 Nm leistet. Ebenso wie der GLC 300 bietet er nicht nur obligatorisch Neungang-Automatik und Allradantrieb, sondern hat seinen Verbrenner an einen kleinen Elektromotor gekoppelt, der zum Anfahren und Beschleunigen 10 Kilowatt und 150 Nm maximales Drehmoment beisteuern kann. Die Kombination aus 48-Volt-Bordnetz und dem riemengetriebenen Starter-Generator steigert durch Überspielen des Turbo-Lochs die Agilität, verbessert das Komfortverhalten und senkt den Kraftstoffverbrauch. Möglich, weil das System wichtige Hybridfunktionen wie Rekuperieren, Boosten und Segeln zulässt. Das Dieselportfolio reicht vom 163 PS starken GLC 200d bis zum 245 PS starken GLC 300d. Im kommenden Jahr wird der neue Reihensechszylinder im Mercedes GLC 350d (245 kW / 333 PS) ebenso nachgereicht, wie die leistungsstarken AMG-Versionen 43 und 63.

Wahlweise gibt es den Mercedes GLC des Modelljahres 2020 mit Stahlfederfahrwerk, variabler Verstelldämpfung oder Luftfederung. Derzeit geht es für das Basismodell des 155 kW / 211 PS starken Mercedes GLC 250 4matic bei 45.969 Euro los. Der GLC 300 4matic startet mit schwacher Serienausstattung mit seinem 180 kW / 245 PS starken Vierzylinder-Turbo bei 50.402 Euro. Anzunehmen, dass der GLC nach der Modellpflege durch die Mehrausstattung ein paar hunderter teurer wird.

pressinform
Themen in diesem Artikel

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.