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Mini John Cooper Works Clubman / Countryman: Die magische Grenze

Erstmals ist ein Mini ab Werk mit mehr als 300 PS unterwegs. Das Powerdoppelpack aus John Cooper Works Clubman und Countryman bieten durch die jüngste Leistungsspritze jede Menge Dampf.

Mini John Cooper Works Countryman

Mini John Cooper Works Countryman

Bisher waren die John-Cooper-Works-Modelle von Mini nicht viel mehr als leicht nachgeschärfte Ausstattungsvarianten des ordentlich motorisierten Mini Cooper S. Doch diese Zeiten sind nunmehr vorbei, denn endlich lesen sich die Leistungsdaten der neuen John-Cooper-Works-Modells so, wie man diese viele Jahre erwartet hätte. Der aus Modellen wie dem BMW X2 M35i oder dem neuen X1 M35i bekannte Zweiliter-Vierzylinder mit Turboaufladung leistet auch in dem sportlichen Doppelpack aus Mini Clubman und Countryman üppige 225 kW / 306 PS und ein maximales Drehmoment von 450 Nm. Das ist im Vergleich zum Vorgänger ein Leistungsnachschlag von 75 PS und 100 Nm, der sich hören und fahren lassen kann. 0 auf Tempo 100 schaffen die beiden John-Cooper-Works-Modelle in rund fünf Sekunden und erreichen 250 km/h Höchstgeschwindigkeit.

Die magische Grenze
Mini John Cooper Works Countryman

Mini John Cooper Works Countryman

Um diese Kraft auf die Fahrbahn zu bekommen, sind beide Fahrzeuge obligatorisch an Allradantrieb und ein achtstufiges Doppelkupplungsgetriebe gekoppelt. Dazu gibt es ein mechanisches Differenzial an der Vorderachse (39 Prozent Sperrwirkung) , ein angepasstes Sportfahrwerk sowie Versteifungen an der Karosseriestruktur. Für den sportlichen Klang sorgt eine ebenfalls neu entwickelte Sportabgasanlage. Nur optional werden die beiden Sportskanonen mit einer Navigationseinheit oder elektronisch geregelten Dämpfersystem angeboten, dass sich den Wünschen des Fahrers und der Strecke anpasst. Auf Wunsch kann der 18-Zoll-Radsatz auf 19-Zoll erhoben werden. Serienmäßig gibt es unter anderem neue LED-Scheinwerfer, Sportbremsanlage und rot lackierte Bremssättel. Wie man es von den JCW-Modellen kennt, lassen sich Clubman und Countryman mit Kontrastlackierungen und weiteren Ausstattungsdetails umfangreich individualisieren.

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Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.