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Leichter als ein Mond-Buggy "Weltraum-Bike": Deutsches Unternehmen entwickelt Motorrad für den Mond

Sehen Sie im Video: Deutsches Unternehmen designt Motorräder für den Mond.

 




Die Dresdner Motorrad-Schmiede Hookie hat den Weltraum im Blick. Das Unternehmen hat einen fahrbaren Prototyp für ein zweirädriges Mondforschungsfahrzeug entwickelt. Das Besondere: Das Fahrzeug mit dem Namen Tardigrade ist viel leichter als ein traditioneller Mond-Buggy. Benannt ist das Weltraum-Bike nach dem Bärtierchen, einem widerstandsfähigen Tier, das auch rauen Weltraumbedingungen standhalten kann. Die Studie basiert auf dem digitalen Design des russischen Künstlers Andrew Fabishevskiy. Das Motorrad bietet Platz für einen Astronauten und verschiedene Arten von Ausrüstung. Mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 15 km/h hat es eine Batteriereichweite von fast 110 km. Eine Kombination aus ultraleichten Materialien und austauschbaren Airless-Reifenstücken ermöglicht es der Space-Crew, jedes Hindernis auf ihrer Mission zu überwinden. Ob es jemals zu einem Einsatz des Tardigrades kommt, ist unklar. Noch gibt es keinen Vertrag mit einer Weltraumbehörde. Doch im Zeitalter der privaten Weltraumfahrt könnte dieser Moment früher kommen als erwartet.

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Die Dresdner Motorrad-Schmiede Hookie hat einen Prototypen für ein zweirädriges Mondforschungsfahrzeug entwickelt. Das Motorrad bietet Platz für einen Astronauten und verschiedene Arten von Ausrüstung. Wie und wann es zum Einsatz kommt, ist noch unklar.

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