HOME

Rolls-Royce Ghost V-Specifiation: Brutalo-Ghost

Rolls-Royce verpasst dem Ghost eine 30-PS-Vitaminspritze und kreiert ein Sondermodell, bei dem auch der Innenraum mit feinen Details geschmückt ist.

Der Namenszusatz V-Specification lässt schon erahnen, um was es bei diesem Roll-Royce Ghost geht. Der Buchstabe "V" steht in der Physik für die Geschwindigkeit. Rolls-Royce hat ja mit dem 632-PS-Kraftbolzen namens Wraith Konkurrenten wie Bentley den Fehdehandschuh hingeworfen. Jetzt bekommt auch der Ghost eine Kraftkur spendiert. Statt 570 PS wuchtet der 6.6-Liter-V12-Motor jetzt 600 PS auf die Kurbelwelle. Dass sich damit die Sprint-Qualitäten des Briten-Kreuzers verbessern, liegt auf der Hand: Nach 4,7 Sekunden kratzt der 2,4-Tonnen schwere Rolls-Royce an der 100-km/h-Marke. Das Drehmoment des V12-Kraftwerks aus dem Hause BMW bleibt mit 780 Newtonmetern unverändert.

Wer die aufgepeppte Version des Ghost erkennen will, muss ganz genau hinschauen: teilpolierte 21-Zoll-Räder im Fünf-Speichen-Design, V-Specification-Einstiegsleisten und optionale Chrom-Auspuffendrohre zeigen, dass hier in ganz besonderer Rolls-Royce Ghost unterwegs ist. Passend zu dieser Sonder-Edition, die nur von Januar bis Juni 2014 erhältlich sein wird, kann der Käufer zwischen fünf speziellen Farben auswählen. Wer bei diesen Lacken nicht fündig wird, kann auch auf einen der 44.000 Farbtöne zurückgreifen, die Rolls-Royce im Angebot hat.

Im fein verarbeiteten Interieur ist das V-Specifications-Zeichen an ausgesuchten Stellen vertreten: als Stickerei in den Arm- und Rücken-Lehnen der Fondsitze und auch auf der Mittelkonsole - da aber aus Metall. Handgeschmiedete Applikationen und eine speziell für den Ghost-V-Specification entworfene Uhr mit einem schwarzen Gehäuse runden das V-Specifications-Cockpit ab. Wer hinten besonders viel Platz will, kann sich auch den Rolls-Royce Ghost V-Specification mit langem Radstand. Exklusivität hat natürlich seinen Preis, vor allem bei Rolls-Royce: Zum Grundpreis des Ghost von 265.251 Euro kommt für das Sondermodell noch ein Aufschlag von 17.850 Euro.

Press-Inform / pressinform

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.