HOME

E-Mobilität: Tesla-Crash: Besitzer verzweifelt, niemand darf das Wrack entsorgen

Am 4. Oktober brannte ein Tesla in Tirol aus. Seitdem sucht der Besitzer eine Firma, die das gefährliche Wrack und die 600-Kilo-Batterie entsorgt. Vergeblich. Vom Hersteller fühlt er sich "verarscht".

Bei einem Unfall ist die Batterie eine besondere Herausforderung für Retter, Feuerwehrleute und Entsorger (Symbolfoto).

Bei einem Unfall ist die Batterie eine besondere Herausforderung für Retter, Feuerwehrleute und Entsorger (Symbolfoto).

dpa

In Österreich sorgen Dominik Freymuth und sein verunglückter Tesla derzeit für Aufregung. Fünf Wochen sind seit dem Unfall vergangen, aber Freymuth findet niemand, der das Wrack entsorgen kann und fühlt sich vom Hersteller im Stich gelassen. Am Unfall selbst trifft Tesla keine Schuld. Durch eigene Unaufmerksamkeit ist der Fahrer am 4. Oktober von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Freymuth litt an einem Hustenanfall, verzog die Lenkung und landete so an dem Baum.

Der 70-jährige Josef Blösl (70) war zuerst am Wagen. "Da war ein Knall, wie wenn ein Schütze geschossen hätte", sagte er zur "TZ". Blösl dachte: "Jetzt sind wir bald beide im Himmel." Dann schaffte er es trotz der Flamme doch noch, den verletzten Fahrer aus dem Gurt zu lösen und aus dem Wagen zu zerren. Zwei Wochen lang lag Freymuth im Krankenhaus.

Kein Entsorger wagt sich an das Wrack

Die Feuerwehr deponierte das Wrack zunächst in einem wassergefüllten Container, damit die Batterie sich nicht wieder entzündet. Inzwischen steht das Wrack auf dem Firmenparkplatz einer Abschleppfirma. Und die wird es nicht los. Laut "ORF" habe sich der Besitzer zunächst an den Dienst gewandt, den Tesla auf der Homepage angibt. Doch der soll überhaupt keine Lizenz zur Bergung des Wagens haben und konnte ihm nicht weiterhelfen. Auch die Recherchen von "oe24" führten zu dem gleichen Ergebnis. Eigentlich müsste der Hersteller des Fahrzeugs den Akku zurücknehmen, so die Sprecherin des Umweltbundesamtes. Doch Tesla habe damit eine Firma beauftragt, der die notwendige Zertifizierung fehle.

Moskau: Tesla Model 3 explodiert nach Unfall

Fahrer fühlt sich im Stich gelassen

Andere Entsorgungsfirmen aus dem Bundesland Tirol wollen das Wrack nicht einmal anfassen. Sie hätten keine Schulung für so einen Fall und würden weder die genaue Lage der Batterie kennen noch wissen, welche Chemikalien in den Akkus vorhanden sind, sagten sie dem Sender.

Und blindlings wagt es niemand, das Wrack mit seiner beschädigten 600 Kilogramm schweren Batterie anzufassen. Die einzigen Recyclingunternehmen, die in Europa im großen Maßstab derartige Batterien recyceln, sitzen in Deutschland und Belgien. Dorthin darf der Tesla aber nicht transportiert werden.

Mittlerweile soll der Hersteller zugesagt haben, einen Spezialisten vorbeizuschicken, der die Batterie entladen werde. Auf den wartet Freymuth nun. Dem "ORF" sagte er, er fühlte sich vom Hersteller und dessen Entsorgungspartner "im Stich gelassen, an der Nase herumgeführt, verarscht".

Quelle: ORF

Lesen Sie auch:

Neuseeländer verklagt Tesla, weil sein repariertes Model S mehr aufgeladen wird

Wieso ein Tesla S90 D für einen Grünen-Minister nicht gut genug war

Tesla Model S - Gewaltige Batterieexplosion tötet Insassen


Themen in diesem Artikel

Wissenscommunity

Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?