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Software-Fehler Toyota ruft mehr als 600.000 Hybrid-Modelle zurück

Toyota ruft über 600.000 seiner Hybrid-Autos wegen eines Softwarproblems zurück in die Werkstätten.
Ein Softwareproblem sorgt bei vielen Toyota-Modellen für den Ausfall des Hybrid-Systems.
© Christopher Jue/DPA
Toyota-Kunden müssen erneut ihre Fahrzeuge in die Werkstatt bringen. Bereits vor Monaten waren es defekte Airbags, nun verursacht ein Software-Fehler den Ausfall des Hybrid-Systems während der Fahrt.

Schon wieder Ärger bei Toyota: Der japanische Autohersteller ruft seine Hybrid-Kunden in die Vertragswerkstätten zurück. Betroffen seien unter anderem bestimmte Prius-Modelle, teilte der Autokonzern am Mittwoch mit. Ein Software-Fehler könnte in Einzelfällen dazu führen, dass das Hybrid-System beim Fahren abgeschaltet werde. Berichte über Unfälle lägen aber nicht vor. Der Rückruf betreffe Kunden in Japan, Nordamerika und Europa. Es gehe um Modelle, die zwischen Mai 2010 und November 2014 gefertigt wurden. Toyota ist Weltmarktführer für Hybrid-Autos, die sowohl per Batterie als auch von einem Verbrennungsmotor angetrieben werden können.

Auch die Konkurrenz hat Probleme

Rückrufaktionen von Autoherstellern haben in jüngster Zeit immer wieder für Aufsehen gesorgt. Zuletzt standen dabei vor allem defekte Airbags der japanischen Firma Takata im Fokus. Damit hat aktuell auch der heimische Toyota-Rivale Daihatsu zu kämpfen: Der Autobauer ruft rund 290.000 Fahrzeuge zurück, wie Daihatsu am Mittwoch mitteilte. Bei Takata-Airbags besteht die Gefahr, dass die Luftkissen explodieren und Metallteile durch das Auto geschleudert werden.

hev DPA

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