HOME

Volkswagen Amarok Canyon 2.0 TDI: Wolfs Revier

Mit einer zusätzlichen Ausstattungslinie für seinen Amarok will Volkswagen weitere Kundengruppen für seinen Pickup gewinnen. Insbesondere private Kunden mit Freizeitleidenschaft sollen gelockt werden..

Die Nutzfahrzeugabteilung von Volkswagen hat ihre Ausstattungsliste überarbeitet und die Mitglieder seines Wolfsrudels neu sortiert. Dafür wurde die Designlinie Canyon ins Programm genommen. Exklusiv für den Canyon wird der Amarok in einem kernigen Copper-Orange lackiert. Dazu gibt es farblich passend abgestimmte Innenraumdekore. Auf dem Dach kann optional ein Lampenbügel mit vier Fernlichtscheinwerfern montiert werden. Und wer glaubt die Lichtanlage sei einzig dafür da, nachts außerirdischen Besuchern abgelegene Landeplätze zu zeigen, täuscht sich. Die Scheinwerfer auf dem Dach sind auf Wunsch das reguläre Fernlicht des Amarok Canyon.

Ein weiteres pfiffiges Detail ist das Jalousie-artige Verdeck der Ladefläche, das sich schnell öffnen und mithilfe einer Fangleine ebenso schnell wieder verschließen lässt. Nur als Zusatzausstattung gibt es das etwas betagte Navigationssystem RNS 510 mit sechs Lautsprechern und dem mit einer Rückfahrkamera kombiniertem Parkpiloten. Das System kostet zwar über 900 Euro ist aber im Stadtverkehr unverzichtbar. Unter der Haube trifft man auf alte Bekannte. Da ist zum einen der Zwei-Liter-TDI mit 103 kW / 140 PS. Damit verbraucht der Canyon 7,6 Liter Diesel und beschleunigt seine zwei Tonnen Leergewicht in 13,5 Sekunden auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 162 km/h. Mehr Spaß macht der starke 132 kW / 180 PS TDI. Der beschleunigt den Canyon in 11 Sekunden auf 100 km/h und legt auch bei der Höchstgeschwindigkeit etwas zu. Die beträgt je nach Ausstattung zwischen 174 und 178 km/h. Aber das interessiert einen Amarokfahrer wohl weniger. Da sind die Fähigkeiten des Canyon als Zugmaschine gefragt. Die Anhängelast ungebremst beträgt beim Canyon mindestens 3.000 kg und das höchstzulässige Zuggewicht liegt bei 5.500 kg.

Wie es sich für einen geländegängigen Pick Up gehört, ist der VW Amarok Canyon ausnahmslos mit Allradantrieb unterwegs. Entweder als permanenter Antrieb aller Räder oder als zuschaltbarer Allradantrieb. Dazu gibt es die sehr nützliche Berganfahr- und Bergabfahrhilfe, sowie eine Differenzialsperre. Der Einstiegspreis für einen Canyon mit der etwas schwächeren Motorisierung und dem 6-Gang-Schaltgetriebe beginnt bei 38.271 Euro. Mit dem 132 kW-Motor, der 8-Gang-Automatik und dem permanenten Allradantrieb kostet der Canyon 43.214 Euro. Im August 2013 kommt der Canyon in den Handel.

Press-Inform / pressinform

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.