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Ratgeber: Citroen DS3 Racing Der Gute-Laune-Macher

Citroen DS3 Racing
Citroen DS3 Racing
© press-inform - das Pressebuero
Als DS noch nicht als eigene Marke durch die Gegend düste und unter dem Citroen-Signet seine Kunden erfreute, boten die Franzosen einen überaus ansehnlichen Gegenspieler zum Mini Cooper S. Der Citroen DS3 hat gerade als Racing-Variante allemal das Zeug zu einem begehrten Spartendarsteller. Wer jetzt zuschlägt, kann ein Schnäppchen machen.

Wenn schon sportlich, dann auch richtig. Der Citroen DS3 ist ein durchweg schickes Kompaktklassemodell, doch wer einen zukünftigen Klassiker sucht, der sollte sich nach dem DS3 Racing umschauen. Klar, den schicken DS3 gibt es auch mit schmalen 130 PS oder als engagierteren 155-PS-Turbo. Passt alles, doch so richtig geht die Post ab im 207 PS starken Citroen DS3 Racing – zumindest in Sachen Marketing im Jahre 2013 das heiß geliebte Privatfahrzeug von Rallye-Dauerweltmeister Sebastien Loeb. Wer er besonders edel will, kann es noch exklusiver werden lassen. Doch wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, auf dem freien Markt einen der gerade einmal 100 limitierten Citroen DS3 Cabrio Racing zum damaligen Stückpreis von 38.490 Euro zu bekommen? Der hatte beim Goodwood Festival of Speed im Sommer 2013 und etwas später auf der IAA in Frankfurt erstmals auf sich aufmerksam gemacht und wurde zum heiß geliebten Sammlerobjekt.

Nach Deutschland schafften es seinerzeit gerade einmal 20 Exemplare. Sie waren allesamt mit dem sonor brabbelnden 207-PS- Triebwerk in der coolen Lackierung Moondark-Matt zu bekommen, wodurch er stattliche 15.000 Euro mehr kostete als das normale DS3 Cabrio, das nach Fiat-500-Vorbild allenfalls ein Targa und kein echtes Cabriolet war, weil der Karosserierahmen auch geöffnet erhalten blieb. Das Faltdach lässt sich in mehreren Stufen ganz nach hinten fahren, im Extremfall bis dicht über den Kofferraumdeckel. Links und rechts bleiben die Dachrahmen immer stehen. Eher ein DS3 mit Super-Schiebedach also. Wirkliches Cabriogefühl mit freier Rundumsicht gibt es nicht. Aber das Freiluftfeeling mit eingebauter Verwirbelung reicht allemal, um jede Föhnfrisur binnen Minuten nachhaltig zu zerstören. Also irgendwie dann doch wieder Cabrio. Und für einen grenzenlosen Blick zum Himmel ist der offene DS3 immer gut.

Angetrieben wird der knapp vier Meter lange DS3 Cabrio Racing von einem auf 152 kW / 207 PS aufgezogenen 1,6-Liter-Benziner mit Direkteinspritzung und Turboaufladung. Den gab es zwar nicht für das normale DS3-Cabrio, wohl aber mit praktisch gleichen Fahrleistungen als geschlossenen DS3 1.6 THP 200. Beide lassen sich binnen 6,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen, beide schaffen 235 km/h als Höchstgeschwindigkeit. Der Spurt fühlt sich subjektiv so schnell an, wie er objektiv in den Datenblättern ausgewiesen wird. Die sechs Gänge flutschen präzise auf kurzen Wegen durch die handgeschaltete Kulisse - je nach Gemütszustand lässt sich so mit dem DS3 lässig-locker cabriogemäß schaltfaul cruisen oder rasant-agil racingmäßig um die Kurven zirkeln. Nur beim Beschleunigen brauchen die 207 Pferdchen, die an der Vorderachse zerren, mal eine starke Hand am Lenkrad. Der Motor nimmt das Gas willig an und wenn man bei der Auffahrt auf die Autobahn oder beim Überholen in Schnappatmung verfällt, dann liegt es sicher nicht am Auto.

Die Sitze bieten guten Seitenhalt, Platz ist vorne reichlich - das Fassungsvermögen des Kofferraums von 245 Liter liegt immerhin knapp unter dem des seinerzeitigen Golf Cabrios. Wer allerdings bei offenem Verdeck den Kofferraum auch tatsächlich beladen kann - der hat sich für die Aufnahme in die Zauberschule qualifiziert. Die Bedienung ist einfach und sinnvoll, die Materialien wirken so edel, wie man für den Preis auch erwarten kann. Oben ist das Armaturenbrett in der matten Außenfarbe lackiert. Gleiches gilt für Elemente wie das Zentraldisplay. Die Zierleisten der Lenkradspeichen und die Umrandungen des Kombiinstruments sind im Karbon-Look, das Armaturenbrett selbst trägt einen breiten Streifen in sportlichem Rot.

Doch der Fahrspaß mit dem normalen Citroen DS3 ist – offen wie geschlossen – der gleiche. Preislich ist der französische Spaßmacher eine echte Versuchung. Mit rund 120.000 Kilometern gelaufen kostet er gut ausgestattet aus dem Jahre 2011 / 2012 kaum mehr als 6.000 Euro. Viele vergucken sich auch in die Variante mit schwarzem Lack, orangefarbenem Dach und exklusiver Ausstattung und selbst dann liegen 10.000 Euro in weiter Ferne. Ein fairer Preis für einen echten Spaßmacher mit französischem Charme und echten Motorsportgenen.

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