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Markt-Übersicht: Preiswerte Allrad-Autos für den Winter

Keine Lust mehr, Pirouetten auf dem Eis zu drehen oder ängstlich hinter Schneepflügen herzuschleichen? "Mein nächstes Auto hat Allrad", denken sich im Winter manche Autofahrer. Die Palette reicht von echten Offroadern bis zu kleinen Flitzern.

Der Dacia Duster ist auch in Deutschland ein Riesenerfolg. Dank langer Federwege, großem Böschungswinkel und hoher Bodenfreiheit (21 Zentimetern bei den Allradversionen) macht der Duster auch abseits asphaltierter Straßen eine gute Figur. Die Allrad-Versionen beginnen bei etwa 16.000 Euro. Gibt man 20.000 Euro aus, ist der Wagen komplett ausgestattet.  Die Preise kann kein Konkurrent schlagen.

Der Dacia Duster ist auch in Deutschland ein Riesenerfolg. Dank langer Federwege, großem Böschungswinkel und hoher Bodenfreiheit (21 Zentimetern bei den Allradversionen) macht der Duster auch abseits asphaltierter Straßen eine gute Figur. Die Allrad-Versionen beginnen bei etwa 16.000 Euro. Gibt man 20.000 Euro aus, ist der Wagen komplett ausgestattet.

Die Preise kann kein Konkurrent schlagen.

Weitere Fotostrecken aus dem Ressort

Im Winter auf glatten und verschneiten Straßen lernt man die Vorzüge des Allradantriebs schnell kennen. Mit Allrad kommt man dann noch weiter, wenn andere Autos stecken bleiben. Auf Schnee und Eis nimmt die Fähigkeit, Kraft auf den Asphalt zu bekommen, rapide ab, weil der sogenannte Reibwert sinkt. Ein normales Auto bringt diese Antriebskraft mit zwei Reifen und einer Fläche von jeweils einem Bierdeckel auf den Boden, bei einem Allradler sind es dann vier Reifen beziehungsweise vier Deckel – macht also 100 Prozent mehr Vortrieb.

Dazu kommen Sonderfaktoren. Etwa dann, wenn eine Achse auf spiegelglatten Eis steht, die andere auf Schnee aber noch Vortrieb bekommt. Zu solchen Situationen kommt es an polierten Einmündungen relativ häufig. Ein normaler Wagen muss dann passen, ein Allradler kommt in Schwung.

Ein SUV oder ein echter Offroader hat noch einen weiteren Vorteil: die größere Bodenfreiheit. Bei hoher Schneedecke oder Schneeverwehungen bleibt ein Pkw schneller stecken, weil er in den weißen Massen aufschwimmt. Ähnliches geschieht, wenn sich tiefe Spurrillen im Eis bilden. Das passiert, wenn die Kommunen die Nebenstraßen gar nicht mehr vom Schnee befreien. Ein Pkw setzt dann mit der Schürze auf der Kruste auf, der SUV fährt locker drüber hinweg.

In unserer Fotostrecke finden sich keine großen Mega-SUV, sondern kleine Allradler bis hin zu Kompakten. Dabei sind die Wagen noch relativ bezahlbar. Doch die Spanne ist groß: Einen Lada 4x4 bekommt man für 12.000 Euro bei einem VW Golf Alltrack muss man in etwa mit der dreifachen Summe rechnen.

Kra mit MID und Pressinform
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.