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Tanken und Parken - bequem bezahlt aus dem Auto: Bitte sitzen bleiben

Es ist längst automobiler Alltag, dass man sich den Gang zum Kassenhäuschen nach dem Tank oder vor dem Parken sparen kann. Bezahlt wird bequemer denn je aus dem Auto. Die ersten Nutzer gibt es bereits.

Genesis Pay für Südkorean

Genesis Pay für Südkorean

So ganz neu ist die Idee mit dem komfortablen Tankvorgang nicht. In den 50er und 60er Jahren war es Usus, dass man an die Zapfsäule vorfuhr und von einem Tankwart bedient wurde. Der begrüßte einen freundlich, machte der Dame hinter dem Steuer bestenfalls noch ein Kompliment und fragte den Tankwunsch ab. Bestenfalls sagte man "Super, bitte - einmal voll tanken". Das Aussteigen konnte man sich sparen und der nette Tankwart schaute noch im Motorraum nach Kühlwasser, Waschflüssigkeit, Öl und etwaigen Gebrechen des Triebwerks. Ganz nebenbei lief das flüssige Lebenselixier in den Tank des eigenen Fahrzeugs ein und man konnte auf dem Fahrersitz verharrend ein paar Minuten vom turbulenten Straßenverkehr entspannen - aussteigen unnötig.

Bitte sitzen bleiben
Genesis Pay für Südkorean

Genesis Pay für Südkorean

Die Serviceperson im Blaumann füllte den Tank bis auf den letzten Tropfen und kassierte bestenfalls noch am Seitenfenster ab. Im Laufe der Jahrzehnte verschwand der freundliche Tankwart von nebenan fast völlig, man tankte selbst und bezahlte im Kassenhäuschen - ohnehin kaum noch bar, sondern per EC- oder Kreditkarte. Doch so langsam könnte der Tankvorgang wieder etwas komfortabler werden, denn man muss das Nachtanken zwar nach wie vor selbst durchführen, doch zumindest der Bezahlvorgang passiert zukünftig vom Auto aus. In den USA ist es gang und gebe - in Europa sieht es in vielen Ländern etwas anders aus. Während das Kreditkartenunternehmen in der Vereinigten Staaten von Amerika zumeist an der Zapfsäule selbst abbucht, wird in Deutschland, Frankreich oder den Niederlanden zumeist im Kassenbereich der Tankstelle bezahlt und gleich noch ein Getränk oder Snack mitgenommen.

Immer mehr Autohersteller, Tankstellenbetreiber und App-Entwickler kommen jedoch zurück zu der alten Idee, dass man direkt aus dem Auto bezahlen könnte. Dies geschieht jedoch leider ohne den Tankwart, der seinerzeit gleich noch den Tankvorgang selbst durchführte, sondern per Bezahl-App im Auto oder vom Smartphone aus. Genesis, Edelhersteller im Hyundai-Konzern, hat bei seinen neuen Modellen G80 und GV80 mit Genesis Pay jüngst einen eigenen Bezahldienst eingeführt, womit die Insassen an Tankstellen oder Parkhäusern aus dem Fahrzeug selbst heraus bezahlen können. Start des neuen Systems ist zunächst der Heimatmarkt Südkorea, andere Regionen sollen jedoch zeitnah folgen. Um das Benzin oder die Parkgebühr zu bezahlen, reicht eine kurze Bestätigung auf dem Touchscreen der beiden Genesis-Modelle G80 / GV80. Um das ganze besonders komfortabel zu machen, können in den beiden koreanischen Luxusmodellen jeweils bis zu fünf Kreditkarten hinterlegt werden. Hilfreich insbesondere bei privaten und beruflichen Fahrten oder Tankvorgängen.

Fieser Crash beim Driften

Ein ähnliches System bietet Daimler mit seinem Mercedes-Me-Portal an, das an das Bediensystem MB-UX gekoppelt ist. An mehr als 200 Standorten in Deutschland kann man beispielsweise das Parken aus dem Innern des Autos bezahlen und sich so den Weg an den Parkautomaten sparen. Zu diesem Zweck hat sich Daimler mit den beiden Parkdienstleistern Easypark und Parkopedia zusammengetan und ihre Dienste in das Kundenportal von Mercedes Me eingespielt, das wahlweise auf Smartphone oder aus dem Fahrzeug selbst bedient werden kann. Nutzer der sogenannten Bertha-App können zudem aus dem Auto heraus das Tanken an ausgewählten Tankstellen bezahlen und sparen sich so den Weg ins Kassenhäuschen und die Bewältigung einer etwaigen Schlange. Bisher ist die Zahl der Tankstellen, an denen das funktioniert, mit rund 500 jedoch überaus überschaubar. Damit das System schnell neue Kunden bekommt, spart der Nutzer pro Liter immerhin zehn Cent. Im nächsten Schritt soll das Bezahlen des Tankvorgangs - egal ob elektrisch oder Kraftstoff - in die Grundbedienung der neuen Mercedes-Modelle integriert werden.

Ähnliche Systeme gibt bereits seit längerer Zeit von einigen App-Anbietern wie Clever Tanken oder Fuel & Go. Jedoch sind diese Bezahlmodule nicht ins Fahrzeug selbst implementiert, sondern müssen über das eigene Smartphone genutzt werden. Bestenfalls ist das Handydisplay auf dem Touchscreen des Autos gespiegelt und so oder so spart man sich den weg an die Kasse. Das klappt auch mit einem hauseigenen Tankstellen-Bezahldienst wie Shell Smart Pay. Per Bestätigung auf dem Display des Smartphones wird bezahlt, ohne dass man einen Abstecher in den Shell Shop machen muss.

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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?