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Klassiker : Youngtimer - warum diese Autoklasse aussterben wird

Auf dem Markt der klassischen Autos ist die Nachfrage nicht mehr so gigantisch wie einst. Und noch schwieriger sieht es bei den Youngtimern aus. Die Tage dieser Klasse sind gezählt.

Autos mit Chrom und Charme werden echte Oldtimer, die nachrückenden Jahrgänge sind nur noch alt, aber nicht mehr besonders.

Autos mit Chrom und Charme werden echte Oldtimer, die nachrückenden Jahrgänge sind nur noch alt, aber nicht mehr besonders.

Getty Images

Viele Jahre waren coole Youngtimer eine fast narrensichere Möglichkeit, um als Neuling am automobilen Klassikbereich zu schnuppern. Die einfache Art und Weise, ein bezahlbares Auto von gestern zu bewegen, das in ein paar Jahren zu einem echten Oldtimer wird, tat der oft überalterten und snobistischen Oldtimer-Branche allemal gut.

In den vergangenen 10 bis 15 Jahren war die Youngtimerszene eine echte Bereicherung im Bereich klassischer Fahrzeuge. So wurden nicht nur Modelle wie ein Porsche 911 (G-Serie) oder eine Mercedes S-Klasse der Baureihe W 126 mit Zwischenstation Youngtimer zum Oldie auf Abruf, sondern auch ehemalige Allerweltsmobile wie ein Opel Ascona, ein Ford Granada oder der VW Golf II. 

Das Ende der Generation Youngtimer
Mercedes S-Klasse Coupé C 140

Mercedes S-Klasse Coupé C 140

Es kommt nichts nach 

Doch damit könnte bald Schluss sein. Die oben genannten Modelle ziehen wegen des fortschreitenden Alters in den Oldtimer Olymp, und von unten rückt nichts nach. Die Fahrzeuge, die heute 15 bis 25 Jahre alt sind und so langsam ans Garagentor zur Klassikwelt klopfen, besitzen nicht mehr jenen Charme, der die Fahrzeuge der Jahrgänge zuvor ausgezeichnet hatte.

Einzelnen Modellen wie dem BMW E30 Cabrio oder einem Mercedes SL der Baureihe R 129 wird es sicher gelingen, zu einem Klassiker zu werden und im Zwischenschritt als Youngtimer zu fingieren, doch haben viele Fahrzeuge dieser Jahrgänge keine Chance.

Der Fluch des Einheitsbreis 

Um als Youngtimer zu gelten, sollte ein Auto älter als 15 Jahre sein – besser sind 20. Doch in den späten 1990er- frühen 2000er-Jahren veränderte sich die Fahrzeuglandschaft stark. Die Fahrzeuge verloren damals ihren individuellen Charakter, wurden oftmals reine Plattformmodelle oder Derivate ohne besonderes Charisma. Gleichzeitig wurde die Qualität der Autos immer besser. Das spricht für die Branche, doch die Zahl der Verschrottungen fiel rapide, weil der Zahn der Zeit nicht derart stark wie in den vorherigen Generationen an Motoren, Karosserien und der Technik im Allgemeinen nagte. Früher sorgte allein der Rost dafür, dass der TÜV die Jahrgänge mächtig ausdünnte – heute spielt er bei vielen Modellen keine Rolle mehr.

Entsprechend groß ist bis heute die Menge der Fahrzeuge, die von einer Baureihe noch auf der Straße unterwegs ist. Und auch die entsprechenden Sicherheits- und Komfortausstattungen sorgen dafür, dass Modelle wie ein BMW 5er der beliebten Baureihe E34, der Nachfolger E39 oder die 1995 vorgestellte Mercedes E-Klasse W 210 im Straßenbild von heute als normale, moderne Fahrzeuge älteren Semesters gelten. Sie wirken etwas angestaubt, doch fehlt ihnen der exotische Touch, um sich als Youngtimer oder zukünftige Oldtimer den Weg in die Herzen der Fans zu bahnen.

Alt - aber nicht besonders 

Dazu fehlt es ihnen an Chrom, Charme und dem gewissen Etwas. So sind die vermeintlichen Oldtimer nicht viel mehr als alte Autos in einem besseren oder schlechten Zustand; je nachdem wie gut diese gepflegt wurden. Dieses Verdikt trifft in erster Linie Volumenautos wie Opel Astra, Ford Escort/Focus. Den VW Golf III ebenso wie einen VW Passat, Ford Scorpio oder einen Peugeot 406. Etwas anders sieht es nur bei Luxusmodellen, Sportwagen oder Cabrios oder Marken aus, die es nicht mehr gibt. Sie werden jene Begehrlichkeiten auch weiterhin wecken, die sie später zu Klassikern werden lassen. Schon weil ihre Anzahl immer begrenzt war.

Und doch wird ein Porsche 911 der Baureihe 996 oder ein Siebener BMW der Baureihe E 38 wohl niemals jene Nachfrage hervorrufen, wie sie ein Porsche 964 oder ein Peugeot 504 - zunächst als Youngtimer und dann als Klassiker mit H-Kennzeichen – erlebt hatten.

Exoten suchen und finden

Nur paar alte Autos besitzen als Einzeldarsteller das Zeug zum Youngtimer mit Klassikerpotenzial. Für sie gilt das, was auch für echte Oldies gilt. Besonders interessant sind Kleinserien, limitierte Editionen, Fahrzeuge mit möglichst kompletter Ausstattung und der Topmotorisierung. Nur irgendein gut erhaltenes altes Auto zu kaufen wird nicht mehr ausreichen.

Wer nach diesen seltenen Schätzchen sucht, kann auch heute noch günstig zuschlagen und auf Fahrspaß und Wertzuwachs gleichermaßen hoffen. Ganz nebenbei gibt es eine zeitgemäße Sicherheits- und Komfortausstattung sowie jede Menge Alltagsnutzen. Abheben von der breiten Masse kann man sich damit allemal.

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Kra/Pressinform

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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?