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Bilder des Tages

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22. Mai: Aktivisten von Greenpeace gehen auf die Straße und demonstrieren für nachhaltige Mobilität
22. Mai: Schritttempo für ein sicheres Berlin

Berlin, Deutschland. Die Hauptstadt hat ein Problem - zumindest in den Augen von Greenpeace. In einer Rangliste der Umweltorganisation ist Berlin in Sachen nachhaltige Mobilität weit abgeschlagen: Von 13 Metropolen, die Greenpeace unter die Lupe genommen hat, ist Berlin auf dem 10. Platz gelandet. Warum? Die Aktivisten bemängeln etwa das Nahverkehrsangebot (Platz 12 von 13) und die Verkehrssicherheit (Platz 11 von 13). Die Botschaft: "Ein höherer Radanteil kann städtischen Verkehr sicherer machen, braucht aber gut ausgebaute Radwege." Immer wieder komme es zu Unfällen, weil der Straßenraum bislang "ungerecht" verteilt sei. Aus diesem Grund haben Greenpeace-Aktivisten auf eben jenem Straßenraum demonstriert. Mit 30 sogenannten Gehzeugen: Die Umweltschützer liefen mit umgehängten Holzrahmen, laut eigener Aussage in den Maßen eines durchschnittlichen Mittelklassewagen, über die Oranienstraße zum Moritzplatz. Auf einem 26 Meter großen Banner forderten die Aktivisten: "Städte für Menschen, nicht für Autos!" Den ersten Platz des Greenpeace-Verkehrsrankings belegt übrigens Kopenhagen, die Hauptstadt Dänemarks.

AFP

 

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