Teheran, Iran. Verschleierte Frauen stehen beim Wahllokal des Schah-Abdol-Azim-Schreins an. Nach dem Tod von Präsident Ebrahim Raisi wählt der Iran einen Nachfolger. Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei eröffnete die Wahl traditionell mit seiner Stimmabgabe im Zentrum der Hauptstadt. Die Präsidentenwahl steht im Zeichen einer schweren Wirtschaftskrise, Spannungen mit dem Westen und Frust über die Staatsmacht und Regierung, vor allem in der jüngeren Bevölkerung. Mit ersten Ergebnissen wird morgen gerechnet