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Hamburg-Hammerbrook Bewohner sollen Flüchtlingsheim selbst angezündet haben

Brand im Flüchtlingsheim: Schnell wächst die Angst, dass es sich um einen Anschlag handelt. Im Fall des Feuers in einer Hamburger Unterkunft für jugendliche Flüchtlinge bestätigt sich das wohl nicht.

Die Polizei geht laut einem Medienbericht davon aus, dass die Bewohner einer Hamburger Unterkunft für minderjährige Flüchtlinge den Brand am Dienstag selbst gelegt haben. Nach Informationen des "Hamburger Abendblatts" soll der Brand in dem Flüchtlingsheim im Stadtteil Hammerbrook von einer brennenden Matratze ausgegangen sein. Das Blatt bezieht sich auf einen Polizeisprecher.

Offiziell heißt es, die Ermittler werteten derzeit weiter Spuren aus. Die Brandursache sei weiterhin unklar. Gekärt werden muss auch, ob die Jugendlichen die Matratze vorsätzlich in Brand gesteckt haben, oder ob dies unabsichtlich geschehen ist.

Die etwa 15 Bewohner der Unterkunft waren am Dienstag nach Angaben der Feuerwehr bei dem Brand unverletzt geblieben. Die Hamburger Sozialbehörde geht nach Angaben eines Sprechers nicht von einem Anschlag aus. Bei den Bewohnern der Unterkunft handelt es sich laut Sozialbehörde um minderjährige unbegleitete Flüchtlinge, die straffällig geworden sind. Die 16 Container stehen im Industriegebiet Bullerdeich.

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