HOME

«Fintechs»: Deutsche Finanz-Start-ups sammeln Rekordgelder ein

Frankfurt/Main - Deutsche Finanz-Start-ups haben Gelder in Rekordhöhe von Investoren eingesammelt, um ihre Geschäfte wie Online-Vermögensverwaltungen, Zinsvergleiche oder Zahldienste voranzutreiben.

Eröffnung Fintech-Hub H:32

Ramona Pop (Grüne), Berlins Wirtschaftssenatorin, spricht bei der Eröffnung von Europas größtem Fintech-Hub (H:32). Foto: Sina Schuldt/Archiv

Deutsche Finanz-Start-ups haben Gelder in Rekordhöhe von Investoren eingesammelt, um ihre Geschäfte wie Online-Vermögensverwaltungen, Zinsvergleiche oder Zahldienste voranzutreiben.

Die jungen Finanzfirmen («Fintechs») haben in den ersten neun Monaten 2018 bereits 778 Millionen Euro eingeworben - ein Höchststand und mehr als im gesamten Vorjahr; damals waren 713 Millionen Euro. Das zeigt eine Studie der Bank Comdirect, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Am meisten Gelder warben Start-ups für Finanzierung ein wie Vergleichsportale sowie jene für Investments, heißt es in dem Papier, das auf Daten der Beratungsfirma Barkow Consulting basiert. Auf Zahldienstleister, die wegen des Trends zu digitalen Bezahlen im Fokus stehen, entfiel indes nur ein Bruchteil. Die Zahl der Fintechs hierzulande stieg auf 793 per Ende September (Vorjahr: knapp 700).

Finanz-Start-ups erhalten seit Jahren mehr Geld von Investoren - auch wenn die Wachstumsraten sinken und die Firmen nicht mehr so schnell aus dem Boden schießen wie einst. In den ersten neun Monaten wurden nun wieder mehr Fintechs gegründet (42). Das konstant hohe Volumen an Wagniskapital zeige, dass sich Fintechs professionalisierten, sagte Comdirect-Chef Arno Walter. Meist arbeiteten sie mit Banken zusammen.

Eine rasant steigende Zahl von Kooperationen zeigt auch eine am Donnerstag veröffentlichte Studie der Beratungsgesellschaft PwC. Demnach gibt es gut 850 Partnerschaften zwischen Start-ups und etablierten Unternehmen wie Banken und Versicherungen. 2014 waren es erst 55 und 2017 schon 506. Die Zahlen verdeutlichten viel größere Verflechtungen als angenommen, sagte PwC-Experte Sascha Demgensky.

Um von Innovationen der Start-ups zu profitieren, suchten vor allem Konzerne Bündnisse - allen voran Commerzbank, Munich Re, Deutsche Bank und Allianz. Besonders beliebt seien Investment-Kooperationen, etwa für Online-Vermögensverwaltungen.

dpa
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.