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Anleger skeptisch: Milliardendeal schafft neuen Musikradio-Riesen in den USA

Amerikanische Musikradio-Konzerne haben Dutzende Millionen Hörer - der Erfolg von Streaming-Diensten wie Spotify und Apple Music setzt sie aber unter Druck. Jetzt wollen zwei große Anbieter mit einer Fusion dagegenhalten.

Internet-Radio Pandora

Eine Ehren-Schallplatte für den «10 Milliardsten Daumen» (10 Billionth Thumb) des Internet-Radios Pandora. Foto: Christoph Dernbach

Im amerikanischen Musikradio-Markt entsteht ein neues Schwergewicht durch einen Milliardendeal.

Der vor allem auf Satelliten-Übertragungen spezialisierte Konzern SiriusXM will das Internet-Radio Pandora kaufen. SiriusXM will den Kaufpreis komplett in eigenen Aktien zahlen und bewertet Pandora insgesamt mit rund 3,5 Milliarden Dollar, wie die Unternehmen am Montag mitteilten.

SiriusXM kommt auf 36 Millionen Kunden in Nordamerika und Pandora auf 70 Millionen aktive Nutzer. Das Geschäft von beiden ist aber unter Druck, weil Streaming-Dienste wie Spotify und Apple Music populärer werden. Pandora versuchte zuletzt nach dem Abwandern von Millionen Nutzern, das Geschäft um einen eigenen Streaming-Dienst zu erweitern. Dafür kaufte die Firma die Reste des gescheiterten Spotify-Konkurrenten Rdio auf.

SiriusXM hofft, mit Hilfe von Pandora stärker auch außerhalb des Autos zu wachsen, wo Sender der Firma oft gehört werden. Der Konzern hatte sich bereits im vergangenen Jahr für 480 Millionen Dollar mit 19 Prozent an Pandora beteiligt.

Das von SiriusXM nun vorgeschlagene Aktientausch-Verhältnis entspreche einer Bewertung von 10,14 Dollar je Pandora-Aktie, hieß es. Ins Wochenende war das Papier mit einem Kurs von 9,09 Dollar gegangen. In trockenen Tüchern ist der Deal allerdings noch nicht: Die Vereinbarung räumt Pandora die Möglichkeit ein, anderweitig ein höheres Angebot einzuholen.

Die Anleger zeigten sich zunächst skeptisch: Die Aktie von SiriusXM fiel im frühen US-Handel am Montag um gut sechs Prozent. Entsprechend blieb auch der Kurs von Pandora mit Montag mit 9,49 Dollar (plus 4,35 Prozent) unter der von SiriusXM genannten Preismarke.

dpa
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Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.